Gefährliches Kribbeln

Diabetiker sollten ihre Füße regelmäßig kontrollieren lassen

Hinter Schmerzen, Kribbeln und Sensibilitätsstörungen in den Füßen kann sich eine ernsthafte Erkrankung, eine diabetische Neuropathie, verbergen. Diese Nervenerkrankung wird häufig durch die„Zuckerkrankheit“ Diabetes verursacht und kann unbehandelt sogar ein diabetisches Fußsyndrom nach sich ziehen.

Regelmäßige Kontrolle

Je rascher eine Neuropathie festgestellt wird, umso besser sind die Behandlungsmöglichkeiten. Um Veränderungen zu erkennen, sollten Diabetiker die Füße daher regelmäßig kontrollieren. Hinweise auf eine Neuropathie können Überempfindlichkeit, aber auch ein nachlassendes Berührungs- oder Temperaturempfinden sein. Außerdem sollten Diabetiker ihre Füße genau auf Druckstellen, Verletzungen und Schwellungen untersuchen. Besonders wichtig ist diese Inspektion nach dem Tragen neuer Schuhe oder nach langen Spaziergängen.

Der wichtigste Schutz vor Nervenschädigungen ist immer eine gute Blutzuckereinstellung. Zusätzlich kann man die körpereigenen Schutzmechanismen unterstützen, indem man den Mangel an Vitamin B1 ausgleicht. Die Symptome der Neuropathie wie Kribbeln, Taubheit und Schmerzen in den Füßen oder Händen kann dadurch gelindert werden. (djd)

Quelle: HNA

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

der Inhalt dieses Artikels entstand in Zusammenarbeit mit unserem Partner. Da eine faire Betreuung der Kommentare nicht sichergestellt werden kann, ist der Text nicht kommentierbar.