Dank Nasenkorrektur keine Scheu vor Fotos

Dr. Constanze Götz: Fachärztin für plastische, rekonstruktive und

Eine entscheidende Rolle für die ästhetische Balance des Gesichtes spielt die Form der Nase. Sie ist das hervorstehendste Element, das zudem als einziges Organ im Gesicht eine vertikale Ausrichtung hat.

Höcker- und Boxernasen

Die meisten Menschen beurteilen ihre eigene Nase eher kritisch. Sie wünschen sich eine Nase, die unauffällig ist und zu den eigenen Gesichts-Proportionen passt.

Höcker-, Spannungs- oder Boxernasen fallen besonders auf, aber auch schon eine kleine Schieflage des Riechorgans, kann das Gesamtbild eines Gesichts verzerren. So wie bei dem 25-jährigen Timo aus der Nähe von Kassel. Ein Höcker auf seiner Nase erzeugte jahrelang hohen psychischen Leidensdruck und ließ ihn vor Profilaufnahmen zurückschrecken.

„Nasenkorrekturen zählen zu den schwierigsten Operationen in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie“, erklärt Dr. Lutz Gruhl, Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie in Kassel. „Da die Nase eine komplizierte Anatomie mit vielen verschiedenen Gewebestrukturen aufweist, stellt sie hohe Anforderungen an den Operateur und sollte nur durch erfahrene und spezialisierte Fachärzte durchgeführt werden“. In seiner Praxisklinik für Plastisch Ästhetische Chirurgie gehören Nasenkorrekturen, sogenannte Rhinoplastiken, zu den häufig durchgeführten Operationen.

Vor dem Eingriff bei Timo hat Dr. Gruhl die für ihn individuell richtige Methode und Technik der Nasenkorrektur ermittelt und funktionelle Beeinträchtigungen der Nase ausgeschlossen. Mit Hilfe von Zeichnungen und Computerprogramm konnte er bereits im Vorfeld der Korrektur ein Modell der neuen Nase entwerfen. Nach zirka acht Tagen konnte Timo seine höckerlose Nase im Spiegel betrachten. Vor einigen Tagen erhielt Lutz Gruhl einen Brief von ihm: Mit seinem ersten Profilfoto seit Jahren. (nh)

Quelle: HNA

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