Damit die Luft nicht dünner wird

Dort können sich Patienten mit einer Atemwegserkrankung von Lungenfachärzten der Lungenfachklinik Immenhausen, der Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin am Klinikum Kassel und von niedergelassenen Lungenfachärzten aus Hann. Münden und Baunatal beraten lassen. Auch interessierte Gesunde sind eingeladen, ihre Lungenfunktion prüfen zu lassen. „Viele Krankheiten der Atemwege verursachen zunächst keine Symptome wie Schmerzen. Wenn man Einschränkungen spürt, ist die Lungenfunktion oft schon erheblich reduziert“, sagt Erika Seitz, Leiterin der Selbsthilfegruppe ANAH.

Mit einer Spirometrie lässt sich die Funktionsfähigkeit der Lunge ganz einfach überprüfen. Der Proband atmet maximal aus, dann wieder tief ein. Dann atmet er kräftig durch ein Mundstück aus. Eine angeschlossene Apparatur misst dabei unter anderem auch, wieviel des Atemvolumens die Testperson in einer Sekunde ausatmen kann.

Der Wert kann variieren, er ist abhängig von Geschlecht, Alter und aktuellem Trainingszustand. Einschränkungen der Lungenfunktion gehen meist mit einer Einengung der Atemwege (Atemwegsobstruktion) einher. Dann ist der Widerstand beim Ausatmen größer, und die Ein-Sekunden-Kapazität fällt geringer aus als bei einem gesunden Menschen. Häufigste Ursache dafür ist das Rauchen. Wer damit aufhören möchte, kann sich am Lungentag wertvolle Tipps zur Tabakentwöhnung und Kursen holen.

Mit einer Lungenkrankheit kann man durchaus Sport treiben. Der kann sogar förderlich sein. Die Kassel Huskies unterstützen den Aufruf zum Lungensport. Sie geben zwischen 10.30 und 11.30 Uhr in der Kurfürstengalerie kostenlos Autogramme. Am Vormittag gibt es Vorträge zu unterschiedlichen Themen, beispielsweise den Ursachen von Luftnot oder der richtigen Vorgehensweise beim Inhalieren. (zip)

Quelle: HNA

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