Mit Bewegung und Ernährung Magengeschwüre vermeiden

In Hessen leidet laut einer Forsa-Befragung im Auftrag der Techniker Krankenkasse  TK jeder zehnte regelmäßig an Magenbeschwerden und Übelkeit. Die Umfrage ergab auch, dass vor allem Termindruck und ein als zu hoch empfundenes Arbeitspensum und auf den Magen schlagen.

Nadine Müller, Ernährungswissenschaftlerin bei der TK in Hessen, sagt: „Insbesondere Menschen, denen Stress auf den Magen schlägt, sollten eher mehrere kleine Mahlzeiten am Tag einnehmen und auf Alkohol und Nikotin verzichten. Auch Medikamente wie Schmerzmittel sollten nur in Absprache mit den Arzt eingenommen werden.“

Mehr als 40.000 Versicherte der TK wurden im Jahr 2012 wegen Magengeschwüren behandelt. In Hessen waren es 3.500 Versicherte. Faktoren wie Medikamente und Bakterien können ein so genanntes Ulkus verursachen. Dazu begünstigen Stress und Genussmittel die Entstehung des Geschwürs.

Die TK-Expertin Nadine Müller rät: „Wer seinen Frust beim Sport los wird oder mit Entspannungstechniken wie autogenes Training und Meditation bewusst abschaltet, frisst den Ärger nicht in sich hinein, sondern vermeidet seelische und körperliche Stress-Symptome.“

Auch klärende Gespräche helfen, Belastungen loszuwerden und langfristig gesund zu bleiben. Über die Hälfte der Hessen (60 Prozent) halten hingegen den Stress einfach aus, jeder Fünfte steckt den Kopf in den Sand und wartet ab. „Das begünstigt natürlich Magenbeschwerden und Übelkeit“, sagt Müller. (www.tk.de/lv-hessen/ nh)

Quelle: HNA

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