Die besten Apps: Joggen bis Yoga

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Wir stellen Fitness-Anwendungen für Smartphones vor – Von Abnehmen bis Rückentraining

Tausende Apps bieten die Marktführer Apple und Android inzwischen jeweils in ihren Shops an – gegen Geld oder gratis. Darunter gibt es auch viele Anwendungen, die auf Fitness und Gesundheit abzielen. Für Smartphones gibt es mittlerweile reichlich technische Helferlein, die die Pfunde zum Schmelzen bringen – und die unterwegs, im Büro oder zu Hause zum Einsatz kommen können. Wir stellen einige Anwendungen vor.

1. Yoga2go, Preis: 3,99 Euro

Die Auswahl für Yoga-Fans ist groß: Die App beinhaltet 50 einzelne Basisübungen mit über 200 Variationen und richtet sich nicht nur an Fortgeschrittene, sondern auch an Einsteiger. Außerdem gibt es 13 Übungssequenzen. Jede Anleitung ist genau beschrieben und bebildert. Außerdem wird bei jeder Übung erklärt, welche Muskelpartien angesprochen werden und welche Wirkung sie auf den Körper hat, Was jedoch fehlt, sind gesprochene Erläuterungen. Dennoch ist die App ein gutes Nachschlagewerk.

• Bewertung im App-Store: 3,5 Sterne (von fünf)

2. Nike Training Club, Preis: gratis

Diese App ist der perfekte elektronische Personal-Trainer für die Hosentasche und richtet sich vor allem an Frauen. Dabei gibt es über 60 verschiedene Workouts. Diese variieren in der Dauer: Der Nutzer kann sich zwischen 15, 30 oder 45 Minuten entscheiden. Musik lässt sich zu den Workouts hinzufügen und persönliche Trainingsziele können installiert werden. Außerdem gibt es verschiedene Fitness-Level: Anfängerin, Mittelstufe, Fortgeschrittene. Jede Übung gibt es auch als Video. Und natürlich können Trainingsergebnisse auch per Facebook geteilt werden. Kleines Manko: Die App ist komplett englischsprachig.

• Bewertung im App-Store: 5 Sterne

3. SmartRunner, Preis: Testversion gratis / Vollversion 0,79 Euro

Mit dieser App können Nutzer herausfinden, wie viele Kilometer sie gelaufen sind und wie viele Kalorien sie dabei verbraucht haben. Die Anwendung zeichnet Schnelligkeit, Zeit, Distanz, Höhenunterschied (An- und Abstieg) und Wegstrecke auf einer Karte auf – diese kann dann angezeigt werden. Wer sich ein Konto auf der Internetseite des Anbieters anlegt, kann alle Daten auch abspeichern und jederzeit abrufen. Außerdem bietet die App in einem Portal über 300 000 Strecken zum Ausprobieren an. Das Besondere: Die Anwendungen funktionieren auch für andere Aktivitäten wie Wandern, Rad- oder Skifahren.  • Bewertung im App-Store: 4,5 Sterne

4. Ursula Karven, Yoga Everyday, Preis: 2,99 Euro

Die App bietet sieben 15-minütige Yoga-Sequenzen an. Das Besondere: Jede Übung gibt es auf Video mit einer Audio-Anleitung. Dank dieser können die Übungen sofort mitgemacht werden, ohne erst Beschreibungen lesen zu müssen. Durch die sieben Sequenzen soll jeden Tag ein anderer Bereich des Körpers trainiert werden: Rückenschmerzen lindern, Stress abbauen und neues Körperbewusstsein verspricht die App. Die Anwendung richtet sich vorwiegend an Anfänger.

• Bewertung im App-Store: 4 Sterne

5. Officefit, Preis: gratis 

Diese App bringt Fitness ins Büro: Die Physiotherapeutin Daniela Vogeley zeigt über 60 Übungen gegen Stress, Rückenschmerzen und Verspannung. Die Übungen dauern ein bis zwei Minuten und sollen leicht in den Arbeitsalltag zu integrieren sein. Außerdem gibt es jeweils ein Foto und eine Erklärung zum Ablesen. Wer möchte, kann sich auch per Erinnerung an sein Mini-Training erinnern lassen.

• Bewertung im App-Store: 4,5 Sterne

Tipps zum Kauf von Apps

• Hilfreich ist es, sich die Bewertungen und Kommentare anderer Nutzer vor dem Kauf anzusehen, denn diese berichten über Erfahrungen mit den Anwendungen oder über mögliche Probleme. Dennoch kritisch sein – denn auch Hersteller und Konkurrenz nutzen die Bewertungen, um die User in ihrem Sinne zu beeinflussen.

• Achtung bei Apps mit GPS-Funktion: Der Akku leert sich meist schnell.

• Bei gebrochenem Englisch oder chinesischen Schriftzeichen in der App-Beschreibung sollte man vorsichtig sein. Es gibt Anbieter, die schadhafte Software auf dem Smartphone installieren wollen. Im Zweifel am besten den Namen der App googeln: So können Sie feststellen, ob es stimmt, was behauptet wird.

Von Jessica Bassing

Quelle: HNA

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