Aufgepasst: Auch die Gesundheit des Pflegenden ist wichtig

Jeder Mensch, der arbeitet, braucht Auszeiten, Erholung und soziale Kontakte. Doch genau das gönnen sich viele pflegende Angehörige nicht. Damit laufen sie jedoch Gefahr, sich zu überfordern und letztlich selbst krank zu werden. Deshalb sollten Pflegende immer daran denken, dass es ihrem hilfebedürftigen Angehörigen nicht hilft, wenn sie unter der Last zusammenbrechen.

Folgende Tipps sollten Pflegende in Erwägung ziehen, damit sie sich selbst regelmäßig regenerieren und Abstand gewinnen können:

E Schalten Sie Familienmitglieder oder Nachbarn so weit ein, dass sie die Pflege übernehmen können, wenn Sie ausfallen oder eine Auszeit brauchen.

E Holen Sie sich professionelle Unterstützung durch einen Pflegedienst.

E Nehmen Sie sich bewusst frei, um sich anderen Dingen zuzuwenden. E Behalten Sie Ihre Hobbies bei.

E Bleiben Sie in Kontakt mit Freunden und tauschen Sie sich mit anderen Betroffenen aus.

E Bleiben Sie in Bewegung – als Ausgleich für körperliche Anstrengungen. Krankenkassen bieten beispielsweise Rückengymnastikkurse an.

E Nehmen Sie Urlaub. Pro Jahr können vier Wochen Kurzzeitpflege für die Betreuung Ihres Angehörigen beantragt werden. NH / JWE

Quelle: HNA

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