Sieben Tipps gegen den Katzenjammer am nächsten Morgen

Vor der Fastenzeit lassen es viele Menschen noch einmal so richtig krachen. Je nach Region feiern sie Karneval, Fasching, Fastelovend oder Fastnacht. Eines ist ihnen dabei gemein: Neben guter Laune und Kostüm stehen vor allem Bier, Wein und verschiedene Schnäpse auf dem Plan.

Wer am nächsten Morgen nicht mit Übelkeit und Kopfweh aufwachen möchte, kann auf einige Anti-Kater-Tipps zurückgreifen. „Auch eher unbekannte Helfer aus der Apotheke gewinnen dabei zunehmend an Beliebtheit“, berichtet der Experte Moritz Müller-Dombois.

1. Flüssiges Gold

Um katertypischen Kopfschmerzen vorzubeugen, hilft es, zwischen jedem alkoholischen Getränk ein Glas stilles Mineralwasser zu trinken. Die Flüssigkeitszufuhr verdünnt das Blut, reduziert die Alkoholkonzentration und liefert dem Körper die nötigen Mineralien, die ihm Bier, Wein & Co. entziehen. Wer diesen Tipp nicht umsetzen konnte, nimmt alternativ vor dem Zubettgehen einige Gläser kohlensäurefreies Wasser zu sich.

2. Katern die Kugel geben

Als Geheimwaffe gegen alkoholbedingtes Unwohlsein gilt das homöopathische Mittel Nux vomica in der Potenz D6 oder D12. Es besteht aus den gewonnenen Samen der Brechnuss und wirkt unterstützend bei der Leberfunktion. So kann das Mittel die Entgiftung positiv beeinflussen. Am besten fünf Kügelchen jeweils vor der Feier, zwei bis drei Mal im Laufe dessen, vor dem Zubettgehen und nach dem Aufwachen auf der Zunge zergehen lassen.

3. Magnesium gegen (Muskel-)Kater

Alkohol führt zu einer verstärkten Ausscheidung von Magnesium, wodurch sich die Erregbarkeit des zentralen Nervensystems und der Muskeln erhöht. Es treten typische Symptome wie Zittern und Nervosität auf. Vorbeugen lässt sich gegen diesen unangenehmen Zustand mit einer vor der Feier eingenommenen Magnesium-Brausetablette.

4. Nachts sind alle Kater dunkel

Dunkle Alkoholsorten wie Rotwein, Whiskey oder Rum meiden Narren besser. Denn sie lösen im Gegensatz zu hellen Spirituosen eher körperliche Beschwerden aus. Süße, kohlensäurehaltige Getränke wie lieblicher Wein, Sekt oder Liköre sorgen durch ihre durchblutungsfördernde Wirkung auf die Magenschleimhaut zudem für einen schnellen Promilleanstieg im Blut.

5. Wie uns Bienen bei einem Brummschädel helfen

Fruchtzucker kann helfen, den Alkoholabbau zu beschleunigen. Hierfür einfach vor der Nachtruhe zwei bis drei Teelöffel Honig im Mund zergehen lassen. Alternativ eignet sich auch der Verzehr von Obst – etwa einer Banane oder einer Handvoll Weintrauben.

6. Katzenjammer in die Luft jagen

Beim Alkoholabbau verbraucht der Körper eine große Menge Sauerstoff. Dies ist eine der Ursachen für die Entstehung von sogenannten Brummschädeln. Um dem Organismus das lebenswichtige Gas in möglichst hoher Konzentration zu liefern, empfiehlt es sich, bei offenem Fenster zu schlafen.

7. Teebaumöl statt Tablette

Treten am nächsten Morgen doch einmal Kopfschmerzen auf, müssen nicht gleich Medikamente zur Anwendung kommen. Auch einige pflanzliche Mittel helfen, Schmerzen zu lindern. „Ätherische Öle wie etwa Pfefferminz- oder Teebaumöl wirken, auf Schläfen und Stirn aufgetragen, angenehm kühlend“, beschreibt Moritz Müller-Dombois die Wirkung der pflanzlichen Helfer. (www.medifuchs.de/nh)

Quelle: HNA

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