Frühlingsblumen - In Gruppen gepflanzt wirken Narzissen und Co. am hübschesten

Auch das mieseste Wetter kann Frühjahrsblüher nicht davon abhalten, ihre Knospen zu präsentieren. Selbst wenn es noch friert und schneit, ­re­cken Schneeglöckchen ihre weiß-grünen Blüten empor. Auch Christ­rosen blühen in der ersten Frühjahrssonne. Und die Zaubernuss sorgt für gelbe oder rötliche Farbtupfen an Ästen und Zweigen.

Wird es wärmer, kann man die ersten Märzbecher, Narzissen, Krokusse und Tulpen in den Gartenbeeten und Rabatten entdecken. Wer den Zeitpunkt verpasst hat, die Zwiebelgewächse rechtzeitig im Herbst an Ort und Stelle zu setzen, muss dennoch nicht auf Farbenpracht im Garten verzichten. Viele Gartenbaubetriebe haben vorgesorgt und bieten blühende Frühjahrsboten in Schalen und Töpfen an. Die kann man entweder in die eigenen Beete auspflanzen oder auf der Fensterbank ansiedeln. Frühlingsblumen lieben Gesellschaft. Am hübschesten wirken sie in Gruppen. Setzt man sie nur vereinzelt in die Gartenerde, fallen sie in ihrer ganzen Pracht gar nicht richtig auf. Die Gewächshausware ist ihrer Zeit meistens ein paar Wochen voraus. Und so kann man bereits in den ersten Frühlingstagen den Duft von Veilchen und Hyazinthen genießen.

Als recht robust erweisen sich im Freien Blaukissen. Sie bevölkern Steingärten und Trockenmauern und „bekennen“ früh im Jahr bereits Farbe. Hier und da leuchtet gelb die Forsythienblüte. An geschützten Stellen blühen bereits die Azaleen, die Vorfreude auf ihre großen Verwandten, die Rhododendren verbreiten. Wer bei der Bestimmung der beiden Frühjahrsblüher unsicher ist, dem hilft folgender Hinweis: Azaleen blühen bereits bevor ihre Blätter sprießen – vorwiegend in Rot- und Rosatönen. Rhododendren dagegen tragen ihr Blätterkleid jahrein, jahraus.

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