Die Stätte der Ruhe und Erinnerung hilft beim Trauern

Ein Friedhof ist mehr

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Zeitzeugen: Jedes Denkmal hat seine eigene Geschichte.

Trauer braucht für viele einen Weg. Schritte gehen, um mit dem Verlust fertig zu werden, Schritte, die nicht ins Leere zielen sollten. Halt gibt oft der Gang zu der Stätte, an der man Abschied genommen hat, wo aber die Erinnerung an den geliebten Menschen eine konkrete Form annimmt. Nicht ohne Grund gehören Grabstätten zu den ältesten Zeugnissen menschlicher Zivilisation.

Ehrenmale und Gedenkstellen

Je nach Glauben und Tradition wird in vielen Kulturen die letzte Ruhestätte ausgewählt. Aber Friedhöfe erfüllen nicht nur den individuellen Wunsch, sondern haben oft auch eine Funktion für die Gemeinschaft. So gibt es Ehrenmale und Gedenkstellen, an denen kollektiv getrauert oder im öffentlichen Interesse zu unrecht Geschehenes angemahnt wird. Auch aus diesem Grund ist eine jedwede Entweihung des Ortes in Deutschland unter Strafe gestellt. Nicht wenige Friedhöfe haben zudem eine wesentliche kulturelle Bedeutung für ganze Regionen, sind sogar über alle Breitengrade hinaus von großem Interesse und stehen deshalb mit ihrer Historie, ihrer Architektur oder den ehemals wichtigen Persönlichkeiten unter Denkmalschutz und können sogar zu einer Art Wallfahrtsort werden. Andererseits ist in manchen Anlagen auch Natur- und Tierartenschutz von Bedeutung.

Aber, ob der Friedhof in der kleinen Gemeinde oder der städtische mit Parkcharakter, sie alle haben eines gemeinsam: die Ruhe, das Erinnern und Innehalten für den Augenblick.

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