Den Körper schonend behandeln

Erkältungen können Langzeitfolgen haben

Ein geschwächtes Immunsystem macht es Erkältungsviren leicht, in den Körper zu gelangen und ihn zu infizieren. Mangelnde Bewegung, unausgewogene Ernährung, zu wenig Tageslicht und eine zu dünne Kleidung machen anfällig für Husten, Schnupfen und Halsschmerzen.

Überheizte, trockene Räume und kalte Winterluft reizen die Schleimhäute in Nase und Hals. Atmet man mit Viren belastete Luft ein, kann es schnell zu einer Erkrankung kommen. Denn die Viren werden beim Niesen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 900 Stundenkilometern aus Mund und Nase katapultiert und dringen durch die Atemwege ins Innere des Gegenübers ein.

Sind die Viren auf den Schleimhäuten des Atemtraktes angekommen, vermehren sie sich rasch und rufen in den Zellen der Schleimhäute eine Entzündung hervor. Manchmal vergehen nur wenige Stunden, bis die Erkältung ausbricht und sich die Symptome bemerkbar machen: Die Schleimhäute der Nase schwellen an, im Hals macht sich ein Kratzen bemerkbar, Hustenreiz entsteht und der Kopf beginnt zu schmerzen. Auch die Muskulatur tut weh. Bei starken Erkrankungen steigt die Körpertemperatur an, um den Erkältungsviren den Garaus zu machen.

Die körpereigene Abwehr benötigt sechs bis acht Tage, um die „Eindringlinge“ abzutöten. Unterstützen kann man sie, indem man sich Ruhe gönnt, Vitamin C und Mittel zu sich nimmt, die die Erkältungsbeschwerden lindern. Nach zwei Wochen ist die Erkältung dann meistens vergessen. Verschleppt man sie allerdings, kann sie ernsthafte gesundheitliche Folgen haben und sogar Herzerkrankungen mit sich bringen. Daher muss man sich auch nach scheinbar überstandener Erkältung weitere zwei Wochen lang schonen. Sport und ähnliche körperliche Belastungen sind während dieser Zeit tabu.

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