Durch Photovoltaikanlagen Geld sparen

Steuervorteile durch Sonnenenergie

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Betreiber von Photovoltaikanlagen müssen diese Tätigkeit beim Finanzamt melden.

In den letzten Jahren hat die Anzahl derer, die eine Photovoltaikanlage auf dem Dach installieren lassen, stetig zugenommen und mittlerweile sind sie in fast jeder Nachbarschaft anzutreffen. Von einer solchen Nutzung profitiert nicht nur die Umwelt, denn die Anlagen können darüber hinaus helfen, Steuern zu sparen.

Die Betreiber einer solchen Anlage werden vom Fiskus als Gewerbetreibende eingestuft, denn der Energielieferant bezahlt für den von ihm eingespeisten Strom. Diese „Tätigkeit“ muss daher vom Betreiber beim Finanzamt als solche gemeldet werden. In der Regel genügt hierfür ein formloses Schreiben.

Das Finanzamt vergibt dann – auf Basis eines Fragebogens – eine Steuernummer. Der Gewinn, der durch die Photovoltaikanlage erzielt wird, muss dann im Rahmen der Einkommenssteuererklärung in Anlage G aufgeführt werden. Er ermittelt sich durch das Gegenüberstellen von Aus­gaben, wie beispielsweise Wartungs- und Versicherungskosten, und Einnahmen. Die Ausgaben, die durch das Betreiben einer solchen Anlage entstehen, können dann von der Steuer abgesetzt werden. Natürlich können Anschaffungs- und Herstellungskosten ebenfalls steuerlich geltend gemacht werden, jedoch nicht direkt nach der Installation. Sie werden stattdessen auf eine vom Fiskus festgelegte Nutzungsdauer von 20 Jahren verteilt, was als lineare Abschreibung bezeichnet wird. Alternativ besteht die Möglichkeit einer degressiven Abschreibung, allerdings nur, wenn die Anlage in den Jahren 2009 oder 2010 angeschafft wurde. Hier sind dann in den ersten Jahren höhere Abschreibungen möglich; sie werden aber im Lauf der Jahre geringer. Im Zweifelsfall können Betreiber einer solchen Anlage fachkundige Beratung bei einem Steuerberater erhalten.

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