Im Netz gibt es viele Gratisspiele – Wir verraten, worauf man beim Spielen im Internet achten muss

Zocken in der virtuellen Welt

+
Spielen macht Spaß: Im Internet gibt es viele spannende Spiele. Allerdings sind einige Regeln zu beachten.

Keine Frage: Zocken im Internet macht Spaß. Mal eben einen paar Tore beim Fußball zu schießen, die grauen Zellen beim Online-Memory zu trainieren oder beim neusten Jump’n’Run-Spiel sein Können unter Beweis zu stellen – Spiele gibt es im Netz genug. Und das schöne daran: Viele von ihnen sind kostenlos.

Aufpassen sollte man allerdings bei Spielen, bei denen man aufgefordert wird, seinen Namen und seine Adresse einzugeben. Denn hinter diesen Angeboten stecken oft Firmen, die Spiele ins Netz stellen, die scheinbar kostenlos sind. In Wahrheit wollen sie jedoch Geld verdienen. Beispielsweise, indem sie persönliche Daten verkaufen.

Ist das geschehen, bekommt man nervige Prospekte nach Hause geschickt oder Spam an seine E-Mail-Adresse. Daher solltet man seine Adresse bei solchen Angeboten nicht leichtfertig eintragen. Stattdessen kann man einen Fantasienamen nehmen und eine erfundene Adresse angeben.

Vorsicht beim Anmelden

Bei Anmeldungen auf Webseiten für Onlinespiele sollte man ohnehin genau hinschauen. Wird man aufgefordert, seinen Namen und seine Adresse anzugeben, sollte man zunächst überprüfen, ob man mit dieser Anmeldung kein Abo abschließt. Denn einige Spiele sind nur in den ersten Tagen kostenlos und werden in den folgenden Monaten richtig teuer.

Hat man die Nutzungsbedingungen einer Webseite gelesen und auch der Anbieter ist vertrauenswürdig, spricht allerdings nichts dagegen, sich für Spiele zu registrieren.

Die Mischung macht’s

Immer häufiger kommt es vor, dass Spieler nur noch vor dem Bildschirm sitzen, kaum noch etwas mit Freunden unternehmen und sogar die Schule vernachlässigen. Etwa bei dem Spiel „World of Warcraft“. Bei dem hat man eine Figur, die man selbst entwickelt und dann Missionen erfüllen muss. Das Problem dabei: Viele Spieler finden oft kein Ende, da sie den Anschluss nicht verlieren wollen. Das geht dann sogar so weit, dass sie süchtig werden und pausenlos vor dem Rechner sitzen.

Daher gilt: Die Mischung macht’s. Keiner hat etwas dagegen, wenn man Computerspiele spielt. Allerdings nur in Maßen. Man kann etwa mit seinen Eltern ausmachen, wie viel Zeit man pro Tag am Computer verbringen darf. Die restliche Zeit geht man dann raus und trifft sich mit Freunden.

Von Marie Klement

Kommentare