Zeitdiebe unterwegs - Sonntag kommt die Sommerzeit

Vergesst nicht, eure Uhren rechtzeitig umszustellen!

Der Diebstahl passiert in der Nacht zum kommenden Sonntag (28. März). Da wird den Leuten in Deutschland und vielen anderen Ländern Europas eine Stunde Zeit geklaut.

Statt zwei Uhr wird es direkt drei Uhr. Die 60 Minuten dazwischen werden einfach gemopst. Verbrecher sind dabei aber nicht am Werk. Der Zeitklau ist bei uns in einem Gesetz festgelegt. Darin steht, dass die Menschen zweimal im Jahr ihre Uhren um eine Stunde verstellen müssen.

Am letzten Sonntag im März werden die Uhren vorgedreht. Es gilt die Sommerzeit - bis zum letzten Sonntag im Oktober. Dann werden die Zeiger zurückgestellt und es gilt wieder die normale Zeit, auch Winterzeit genannt. Dieses Hin und Her feiert bei uns in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag. Die Regel wurde 1980 eingeführt, weil man dachte, dass sich so Energie sparen lässt: etwa weil es abends länger hell ist, die Leute seltener das Licht anschalten und weniger Strom verbrauchen.

Ob das Energiesparen wirklich klappt, ist unter Fachleuten inzwischen aber sehr umstritten. Einige Leute würden die Zeit-Regel deshalb am liebsten wieder abschaffen. Sie finden sie unnötig und sagen zum Beispiel, dass sie wegen der Dreherei an den Uhren vor allem zur Sommerzeit schlecht schlafen, oft müde sind und sich nicht gut konzentrieren können. Manche Fachleute meinen sogar: Das Hin und Her kann der Gesundheit schaden.

So merkt man sich die Zeitumstellung

Wusstest du, dass es für die Zeitumstellung Eselsbrücken gibt?

Viele Leute können sich nämlich nicht merken, ob sie die Zeiger an den Uhren für die Sommerzeit nun vor oder zurück stellen müssen. Manchen hilft dann diese Eselsbrücke: Im Sommer treibt man die Kühe vor den Stall, im Herbst zurück. Andere Leute merken es sich so: Die meisten Menschen lieben den Sommer und wollen deswegen hin. Die Uhren werden also in Richtung Sommer verstellt: Im Frühling drehen wir die Uhr also vor, im Winter zurück.

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