Wollige Langhälse: Alpakas sind gemütliche Kerle

Ganz schön mickrig ohne Wolle, aber niedlich: Geschorene Alpakas.

Sie sehen ein bisschen aus wie geschrumpfte Kamele ohne Höcker. Und sie haben die Ruhe weg: Gemütlich grasen Herden von Alpakas auf den Weiden nahe der Stadt Nürtingen in Baden-Württemberg. Nichts scheint die wolligen Langhälse aus der Fassung bringen zu können.

Rund 140 Alpakas leben hier, auf verschiedenen Koppeln. Das Ehepaar Schaber züchtet die Tiere auf ihrer Farm. "Das ist unser Kindergarten", sagt Bettina Schaber und zeigt auf eine Koppel. Die ganz kleinen Alpakas dürfen bei ihren Mamas sein. Ab rund einem halben Jahr kommen sie dann auf eine eigene Koppel, wo sie von der Mutter entwöhnt werden. Die Männchen haben ebenfalls eine eigene Weide. Sie werden nur dann zu den Stuten gelassen, wenn Nachwuchs gewünscht wird.

Und wie kam die Familie gerade auf Alpakas? Es fing alles damit an, dass sich Ulrich Schaber auf einer Messe in die Alpakas vernarrte. Das war vor 15 Jahren. Drei Stuten kaufte der 47-Jährige damals: die weiße Lizzy, die braune Valentina und die schwarze Blacky. Sie leben heute noch auf dem Hof. Alpakas können bis zu 25 Jahre alt werden.

Die Wolle der Alpakas ist begehrt. Sie kann prima zu Kleidung und Bettfüllungen verarbeitet werden und gilt als besonders fein. Die Tiere werden einmal im Jahr geschoren. Die beste Zeit dafür ist im Frühjahr, sobald es draußen richtig warm wird. Und wenn die Schur bevorsteht, verlieren die Tiere auch tatsächlich mal ihre Gelassenheit. Sie versuchen dann zu flüchten. Außerdem können sie spucken wie Lamas.

In ihrer Heimat, dem Anden-Gebirge in Südamerika, werden Alpakas manchmal auch gegessen. Doch das wäre für die Schabers undenkbar. Schon so fällt es ihnen schwer, wenn sie ein Tier an andere Züchter und Liebhaber verkaufen. "Es ist immer schrecklich. Sie wachsen einem doch sehr ans Herz", sagt Bettina Schaber.

Warm und flauschig: Die Wolle von Alpakas

Schafswolle ist das Größte? Da rümpft ein Alpaka-Tier wohl nur die Nase. Denn seine Wolle gilt als etwas sehr viel Exklusiveres! Denn Alpaka-Wolle ist weich, wärmt gut und ist schön leicht.

Fachleute sagen auch: Die Wolle von Alpakas hat viel weniger Fett als etwa die von Schafen. Deshalb riecht sie nicht so stark. Und einen Strickpulli aus Alpaka-Wolle trägt sich für viele angenehmer auf der Haut. Zudem löst die Wolle weniger Allergien aus.

Die Wolle von Alpaka-Babys gilt als besonders kostbar. Denn die Haare der jungen Tiere sind oft noch flauschiger als die der älteren Tiere. Und viele Hersteller finden die Wolle von weißen Tieren besser als von etwa braunen oder grauen Alpakas. Denn man kann sie für Pullover, Socken und andere Kleidungsstücke leichter einfärben.

Warm und flauschig: Die Wolle von Alpakas

Schafswolle ist das Größte? Da rümpft ein Alpaka-Tier wohl nur die Nase. Denn seine Wolle gilt als etwas sehr viel Exklusiveres! Denn Alpaka-Wolle ist weich, wärmt gut und ist schön leicht. Fachleute sagen auch: Die Wolle von Alpakas hat viel weniger Fett als etwa die von Schafen. Deshalb riecht sie nicht so stark.

Und einen Strickpulli aus Alpaka-Wolle trägt sich für viele angenehmer auf der Haut. Zudem löst die Wolle weniger Allergien aus. Die Wolle von Alpaka-Babys gilt als besonders kostbar. Denn die Haare der jungen Tiere sind oft noch flauschiger als die der älteren Tiere. Und viele Hersteller finden die Wolle von weißen Tieren besser als von etwa braunen oder grauen Alpakas. Denn man kann sie für Pullover, Socken und andere Kleidungsstücke leichter einfärben.

Alpakas auch als Wohlfühl-Helfer

Wusstest du, dass Alpakas eingesetzt werden, um kranken Kindern und auch Erwachsenen zu helfen? Die Tiere gelten als sehr geduldig und gemütlich. Fachleute glauben: Der Umgang mit Alpakas kann zum Beispiel gegen Ängste und Traurigkeit helfen.

Menschen, die immer wieder nervös oder unglücklich sind, werden dadurch vielleicht ruhiger. Auch behinderte Menschen können sich durch den Umgang mit den Tieren besser fühlen, sagen die Experten.

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