So wird deine Karnevalsparty spitzenmäßig!

Bunte Kostüme, klasse Musik - Karneval feiern macht Spaß.

Bunte Kostüme, klasse Musik - Karneval feiern macht Spaß. Besonders ausgelassen geht es zu in den Städten Köln und Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen und Mainz in Rheinland-Pfalz. Hast du Lust, dieses Jahr selbst eine Party zu organisieren?

Eine Expertin verrät, worauf du achten solltest.

- Die Gäste: Ohne Gäste läuft nichts - das ist klar. Lade sie rechtzeitig ein. Und: "Ganz wichtig - den Gästen sagen, dass sie sich kostümieren sollen", rät die Expertin. Du kannst ihnen auch ein Motto vorgeben, dann ist es für sie ein bisschen einfacher. Ein bunter Zoo oder ein Blumengarten sind zum Beispiel gute Themen. "Dann können sich die Gäste Kostüme ausdenken und die Vorfreude auf das Fest steigt." Wenn das Motto Blumengarten heißt, könnte man zum Beispiel als Gartenzwerg gehen. Dafür brauchst du nur eine Zipfelmütze aus Filz und eine Schürze.

- Die Deko: Schmücke das Wohnzimmer oder den Partyraum mit Girlanden, Luftschlangen und Luftballons. Dann kommen deine Gäste sofort in die richtige Stimmung.

- Die Musik: Auf jeder guten Karnevalsparty kann man tanzen und Musik hören. Am besten ist, wenn du weißt, auf welche Mucke deine Gäste stehen. Vielleicht kann auch jeder ein paar seiner Lieblings-CDs mitbringen.

- Das Essen: "Im Rheinland und woanders gehört Fettgebäck zur Karnevals-Tradition", sagt die Fachfrau. Wie wäre es also mit Berlinern oder Krapfen? In der Karnevalsstadt Köln isst man zum Beispiel Muuzemandeln, ein mandelförmiges Gebäck. Auch Frikadellen, Nudel- oder Kartoffelsalat und Cocktailwürstchen kannst du super anbieten.

- Noch ein Tipp: Warne die Nachbarn vor, dass ihr eine Karnevalsparty feiert. "Man kann ihnen sagen, dass sie sich die Ohren zuhalten oder zum Mitfeiern rüberkommen sollen", sagt die Expertin.

Hintergrund: Karneval - ein uralter Brauch

Nach so viel Eis und Schnee muss doch endlich mal Schluss sein mit dem Winter. Das sagten sich schon die Germanen vor langer Zeit. Sie glaubten an böse Wintergeister. Und um die zu vertreiben, feierten sie ein wildes Fest. Dazu setzten sie sich gruselige Masken auf und machten mit Rasseln und Trommeln einen Riesenlärm. Aus dem bunten Treiben soll Karneval entstanden sein. Das ist eine von mehreren Erklärungen.

Manche Leute sagen auch Fasching oder Fastnacht zu dem alten Brauch. Die Namen verraten, dass die tollen Tage auch etwas mit Fasten zu tun haben. Das Wort "Karneval" stammt vermutlich vom "carne vale" ab. Das ist lateinisch und bedeutet "Fleisch, lebe wohl". Denn nach dem Fasching beginnt für viele Christen die Fastenzeit. Sie dauert bis Ostern. Das hat die Kirche im Mittelalter so beschlossen. Die Menschen sollten in dieser Zeit weniger essen und mehr beten. Kein Wunder, dass sie davor noch einmal richtig feiern wollten.

"Fastnacht" meint die Nacht vor dem Fasten. Das Fasten beginnt am Aschermittwoch. Dann ist das närrische Treiben vorbei. "Fasching" geht auf den Ausdruck "faschang" zurück. Im Mittelalter bezeichnete man damit den letzten Ausschank von Alkohol vor der Fastenzeit.

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