Winterwetter: Juhu, schneefrei!

Hier ist für schulfrei noch nicht genug Schnee gefallen. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden...

Draußen schneit es und schneit und schneit - und drinnen sitzen viele Schüler gespannt vor dem Radio. Ob da gesagt wird, dass wegen des Winterwetters die Schule ausfällt?

So ist es gerade zum Beispiel im Norden Deutschlands, in einigen Gegenden von Schleswig-Holstein. Viele Schüler dort konnten sich am Mittwoch tatsächlich freuen. Es hieß: „Ihr habt schneefrei!“ Mehrere Schulen blieben geschlossen. Die Schüler durften zu Hause bleiben. Zum Teil sollten die Eltern bestimmen, ob sie ihre Kinder bei dem heftigen Winterwetter zum Unterricht schicken wollen oder nicht.

Aber lohnt es sich, bei jeder Flocke zu hoffen, dass die Schule zu bleibt? Ob der Unterricht ausfällt, entscheiden in der Regel Fachleute in einem Ministerium, das für Schulen zuständig ist. Und für sie zählt, ob der Schulweg für die Schüler wegen Schnee und Eis zu gefährlich sein könnte. Und ob die Schüler überhaupt zur Schule kommen können.

Die Fachleute stimmen sich unter anderem mit Busfahrern und Polizisten ab. Die wissen, wie es auf den Straßen aussieht und sagen etwa: Die Busse können kaum fahren, weil die Straßen spiegelglatt sind. Oder: Das Risiko ist hoch, dass sie mit Schülern im Schnee steckenbleiben.

Dann wird meist entschieden: Heute gibt es schneefrei. Denn Sicherheit geht vor. Und es macht keinen Sinn, dass am Ende vielleicht nur vier Kinder in der Klasse sitzen, weil die anderen nicht kommen können. Meist entscheiden die Fachleute von Tag zu Tag neu, ob Schulen geschlossen bleiben - je nachdem wie das Wetter aussieht.

Zurzeit scheint das Wetter so gesehen richtig gut zu werden: In vielen Gegenden schneit es bereits, und zwar zum Teil richtig kräftig. An vielen Orten ist es eiskalt und oft auch noch sehr windig.

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