Auf den Wellen zu Hause: Profisurfer Kelly Slater

Der Surfer Kelly Slater lauert im Meer auf die perfekte Welle.

Er ist neunfacher Weltmeister im Wellenreiten. Und er ist meist braun gebrannt und gut gelaunt: Kelly Slater. Kein Wunder! Die meiste Zeit verbringt der 38-Jährige im Wasser - und jagt der perfekten Welle hinterher.

Der Supersurfer aus den USA hat dpa-Nachrichten für Kinder verraten, wie er so erfolgreich wurde, wo es die besten Wellen gibt und warum Surfen ein toller Sport ist.

Was würdest du zu Mädchen und Jungen sagen, die richtig gute Surfer werden wollen?

Kelly Slater: "Surfing comes first - das Surfen sollte an erster Stelle stehen. Mach es einfach jeden Tag! Das Geheimnis ist es, sehr viel Zeit im Wasser zu verbringen und aus jeder Situation, in die du gerätst, zu lernen. Mein Vater hat mir mein erstes Board geschenkt, als ich acht Jahre alt war. Aber da konnte ich schon seit ein paar Jahren surfen. Ungefähr mit zehn Jahren wusste ich dann, dass ich Profisurfer werden wollte."

Warum warst du als Kind so verrückt nach Wellenreiten?

Kelly Slater: "Es war einfach etwas, was mir Spaß gemacht hat - und das war's. Jeden Tag konnte ich etwas Neues dazulernen. Das Wellenreiten hat sich für mich als Kind gleichzeitig vertraut und fremd angefühlt, weil ich jeden Tag gesurft bin - aber mir so unglaublich viel noch neu war. Das hat sich verändert, weil ich so viel herumgereist bin und nun alles ziemlich vertraut ist."

Wie viele Surfbretter hast du heute?

Kelly Slater: "Ich bin mir nicht ganz sicher. Mehr als 100. Meine Lieblingsbretter sind immer die, die gerade meine neuesten sind." Erinnerst du dich noch an deine Lieblingswelle?

Kelly Slater: "Ich weiß nicht genau, ob es eine Lieblingswelle für mich gab. Ich bin auf mehreren sehr großen Wellen geritten - das war ein tolles Gefühl. Einige der größten habe ich über die Jahre wahrscheinlich in Waimea auf Hawaii erlebt. Außerdem gibt es auch noch tolle Wellen zum Beispiel in Mittelamerika und auf den Fidschi-Inseln im Pazifischen Ozean."

Warst du auch schon mal an europäischen oder sogar deutschen Stränden surfen?

Kelly Slater: "Ich liebe es, in Europa zu surfen. Ich war schon ganz oft in Frankreich zum Wellenreiten. In Deutschland aber bisher nur in einem Wellenbad..."

Hintergrund: Shaka!

Unter Surfern gibt es ein beliebtes Handzeichen. Es heißt "Shaka". Man kann es zum Beispiel benutzen, um jemanden lässig zu begrüßen. Du kannst es gleich mal ausprobieren: Mache eine Faust. Strecke nun den kleinen Finger und den Daumen in die Höhe. Und drehe deinen Freunden oder Geschwistern den Rücken deiner Hand zu. Shaka! Der Surfertag kann beginnen.

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