Welcher Lerntyp bist du?

Dir raucht der Kopf? Vielleicht lernst Du einfach falsch.

Lernen kann manchmal unheimlich anstrengend sein - vor allem, wenn nichts hängenbleibt. Aber vielleicht brauchst du einfach nur ein paar Tipps, damit es besser klappt...

Hier rein, da raus: Du kannst dir nichts so richtig merken und manchmal kommt dir dein Gehirn wie ein löchriges Sieb vor? Kein Grund zur Panik! Vielleicht hast du einfach noch nicht herausgefunden, welches die richtige Lernstrategie für dich ist. Wie man am besten lernt, hängt unter anderem davon ab, welcher Lerntyp man ist.

Manche Menschen können sich zum Beispiel Sachen gut merken, die sie lesen oder sich aufschreiben. Diese Menschen gehören zu denen, die gut übers Sehen lernen. Das sind sogenannte visuelle Lerntypen. Andere sind eher der Hörtyp. Sie lernen besser übers Hören. Und wieder andere müssen Sachen ausprobieren und anfassen, damit sie sich etwas merken können. Sie gehören zu den motorischen Lerntypen.

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Bloß wie findet man raus, zu welchem Lerntyp man gehört? "Am besten beobachtet man sich selbst und probiert verschiedene Dinge aus", sagt ein Fachmann. Mal dir zum Beispiel ein Plakat mit allen wichtigen Infos zu einem Geschichts-Thema.

Manchmal hat man auch selbst schon eine Ahnung, welcher Typ man sein könnte. Vielleicht haben auch Klassenkameraden oder Eltern eine Idee. "Ein Mädchen hat mir zum Beispiel erzählt, dass sie sich gut Lieder im Radio merken und mitsingen kann - deshalb hat sie angefangen, sich schwierige Sachen vorzusingen", erzählt der Fachmann aus Dortmund. Eine gute Idee - auch wenn's die anderen vielleicht erst mal komisch finden.

Wenn man es ganz genau wissen möchte, kann man auch Tests im Internet oder in Ratgeberbüchern machen. "Aber es gibt natürlich auch Mischtypen", gibt der Experte zu bedenken. So kann es zum Beispiel sein, dass jemand Sachen gut behält, wenn er sie sich erst leise und dann laut vorliest. Er wäre dann eine Mischung aus einem Sehtyp und Hörtyp. Und auch wenn einer am liebsten etwas ausprobiert oder zusammenbastelt, kann es sinnvoll sein, mal etwas anderes auszuprobieren. "Hören, malen oder fühlen - es geht darum, dass man mit allen Sinnen lernt", sagt der Experte.

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