Ein Weihnachtswald auf der Garage

Das Lichterhaus der Pingels in vollem Glanz.

Kaum geht der Sommer zu Ende, denkt Jörg Pingel schon an Weihnachten. Dann beginnt der Mann aus Dortmund im Bundesland Nordrhein-Westfalen mit der Planung.

Denn zur Weihnachtszeit wohnt er mit seiner Frau Eva und seinen beiden Töchtern Lorena und Lisa in einer Art Lichterhaus. Tausende Lämpchen und ganz viele Leuchtschlangen verschönern dann ihr Zuhause.

Schon Mitte Oktober steigt Herr Pingel aufs Dach, befestigt die Lämpchen und stellt Plastiktiere auf. Das Dach der Garage ziert dann in der Adventszeit ein Weihnachtswald. Zwischen den leuchtenden Tannen stehen Weihnachtsmänner und ein Rentierschlitten. Wenn das Licht angemacht wird, glitzert alles wie in einem Weihnachtsfilm. Ein Film brachte Herrn Pingel auch auf die Idee mit der Beleuchtung. Darin war ein irre doll geschmücktes Haus zu sehen.

Die Töchter von Jörg Pingel finden das Glitzern der Lichter toll. Auch wenn es dunkel ist, kann man die Umrisse der Fenster und des Daches erkennen. Die zehnjährige Lorena mag besonders den Pinguin im Vorgarten. Der leuchtet weiß, hat einen roten Schal und eine schwarze Mütze. Wenn der Vater den Strom anschaltet, dann wackelt der Pinguin mit dem Kopf.

An diesem Wochenende knipst Herr Pingel das Lichterhaus in Dortmund zum ersten Mal so richtig für Besucher an. Dann findet die "Einschalt-Party" statt. Rund 150 Gäste wollen kommen, um mit den Pingels zu feiern.

Anfang Januar beginnt der Vater dann damit, alles abzubauen und die Lichter und Figuren zu verstauen. Das dauert ziemlich lange. Manchmal ist der Dortmunder damit erst um die Osterzeit fertig. Dann wartet auf die Familie ein halbes Jahr ganz ohne funkelnde Weihnachtslichter.

Kommentare