Weihnachtsstern und Mistel: Jetzt ist ihre Zeit

Von oben schaut er tatsächlich ein wenig aus wie ein Stern: der Weihnachtsstern.

Im Advent haben sie ihren großen Auftritt: der Weihnachtsstern und die Mistel. Diese Pflanzen sind in den Wochen vor Weihnachten besonders beliebt, auch weil sie zu dieser Zeit besonders schön aussehen. Hier stellen wir dir die zwei vor.

Weihnachtsstern: Wenn du von oben auf diese Pflanze guckst, wirkt sie tatsächlich ein wenig wie ein Stern. Sie hat große Blätter, die sternförmig angeordnet sind. Unten herum haben sie ein kräftiges Grün, oben ein leuchtendes Rot. "Viele glauben, dass es sich bei diesen roten Blättern um die Blüten der Pflanze handelt. Aber das stimmt nicht", sagt die Blumen-Fachfrau Birgit Hesters.

Die Blüten sind eher gelblich, grünlich und recht klein. Damit ein Weihnachtsstern die roten Blätter bekommt, darf er nicht länger als etwa zwölf Stunden pro Tag Licht abbekommen. Und er fühlt sich nicht wohl, wenn es zu kühl ist. "Die Blätter verfärben sich und werden fleckig. Wir sagen dazu auch: Er hat einen Schnupfen", erzählt die Expertin.

Mistel: Sie hat kleine, grüne Blätter und weißliche Beeren. In der Adventszeit hängt in vielen Wohnungen ein Mistelzweig im Türrahmen. Das hat mit einem alten Aberglauben zu tun. Man sagt: Wenn sich zwei Menschen unter einem Mistelzweig küssen, bringt ihnen das als Liebespaar viel Glück. Ob das stimmt...?

Fest steht: Die Mistel ist eine Pflanze, die auf Bäumen wächst. Sie bohrt den Baum an, um ihren Durst zu löschen. Sie stibitzt sein Wasser. Im Frühling und Sommer ist es für die Mistel durch das viele Laub ziemlich dunkel in ihrem Baum-Zuhause. Erst im Winter, wenn die Blätter weg sind, wird es hell. "Deshalb bringt die Mistel - anders als die meisten anderen Pflanzen - gerade zu dieser Zeit ihre Früchte hervor", erzählt der Experte Stefan Rust.

Kommentare