Die Waschmaschine - eine Toperfindung

Ein Ausrutscher auf dem Platz und das Trikot ist Schmutzwäsche. Wie gut, dass es Waschmaschinen gibt.

Als es noch keine Waschmaschinen gab, war Wäschewaschen ziemlich mühsam: Man schleppte die Wäsche zum nächsten Fluss, rieb sie zum Beispiel mit Seife oder Sand sauber und spülte sie aus.

Dann trug man die nassen Sachen wieder nach Hause und hängte sie zum Trocknen auf.

Nach und nach fanden die Menschen aber Möglichkeiten, um das Wäschewaschen leichter zu machen. Zum Beispiel benutzten sie Waschbretter mit Rillen, auf denen sie die Wäsche sauber reiben konnten. Oder Wäschestampfer, um die Wäsche in einem Bottich durchzukneten.

Eine der ersten einfachen Waschmaschinen wurde wahrscheinlich vor etwa 250 Jahren in England entwickelt. Ein deutscher Tüftler baute die Maschine einige Jahre später nach und verbesserte sie. Seine Maschine enthielt ein Drehkreuz, mit dem man die Wäsche im Bottich drehen konnte. Das musste man zwar immer noch mit der Hand machen. Aber es war einfacher, als die nassen Klamotten mit der Hand durchzukneten.

Die Waschmaschine war so praktisch, dass sie noch etwa 100 Jahre später benutzt wurde. Dann kam der elektrische Strom und mit ihm die ersten elektrischen Waschmaschinen. Am Anfang konnten sie aber nur die Wäsche in der Trommel drehen. Ausspülen und auswringen musste man die Sachen mit der Hand.

Erst vor etwa 60 Jahren gab es dann die ersten Waschmaschinen, die wirklich alles automatisch machten - bloß aufhängen müssen wir unsere Wäsche bis heute selbst.

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