Wann ist wo Sommer und warum?

Wir baden in Seen, schlecken Eis oder liegen auf der Wiese. Denn bei uns ist Sommer! Auf der Südhalbkugel der Erde ist es anders: Dort herrscht gerade Winter. Der Sommer geht dort etwa von Dezember bis März. Warum?

Das liegt daran, dass die Achse der Erde schräg zur Sonne steht. Die Erdachse könnt ihr euch vorstellen wie einen Stab durch die Mitte unseres Planeten, der am Nordpol und am Südpol durch die Erdkruste gesteckt wurde. In einem Jahr wandert die Erde einmal um die Sonne. Dabei kippt die Achse abwechselnd zur Sonne hin und wieder von ihr weg. Unterschiedliche Teile der Erde bekommen also im Laufe eines Jahres unterschiedlich viel Sonne ab.

Im Juli ist der Nordpol der Sonne ziemlich stark zugewandt. Und der Südpol ist von ihr abgewandt. Deshalb herrscht dann bei uns Sommer und auf der Südhalbkugel Winter.

Je näher man an den Äquator kommt, desto weniger sind diese Unterschiede zu merken. In den Tropen gibt es keine vier Jahreszeiten. Man unterscheidet dort zwischen Trocken- und Regenzeit.

Sommer bei uns, bitterer Winter in Südamerika

Bei uns ist es brüllend heiß. Da können wir uns kaum vorstellen, dass Menschen in anderen Ländern bitterlich frieren. Genau so ist das aber gerade in bestimmten Ländern Südamerikas, denn dort herrscht Winter. Und zwar einer der strengsten seit langem.

Zum Beispiel in dem Land Peru ist die Temperatur im Gebirge auf unter 20 Grad minus gefallen. Dort und in anderen Ländern sind auch schon Menschen erfroren. In einigen Gegenden in Peru und Bolivien haben die Kinder bis zum Ende der Woche schulfrei bekommen.

In Südamerika gibt es sehr viele arme Menschen. Sie haben oft kein Dach über dem Kopf und eine Heizung erst recht nicht. In einigen größeren Städten wurden deshalb Notunterkünfte eingerichtet. Dort können Leute unterkommen, die auf der Straße wohnen.

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