Walpurgisnacht: Streiche und Tanz in den Mai

Grusel... Hexen und Teufel lieben die Walpurgisnacht - im Kostüm.

In der letzten April-Nacht geht es hoch her: Kinder hecken lustige Streiche aus, Erwachsene verkleiden sich als Hexen oder Teufel und tanzen in den Mai. Wenn es am Samstag dunkel wird, beginnt die Walpurgisnacht.

Es ist die Nacht zum 1. Mai. Die heißt auch Hexennacht. Der Brauch ist schon uralt: Ursprünglich feierten die Menschen in dieser Nacht das Ende des Winters und den Anfang der warmen Jahreszeit.

Früher glaubten die Menschen auch: Die Hexen tanzen in jener Nacht mit dem Teufel ums Feuer und zwar auf dem Brocken. Das ist der höchste Berg im Harz. Doch um Mitternacht ist die Party vorbei. Hexen und Teufel ziehen heulend ab. Dafür schwebt die Göttin des Sommers ein, die Maienkönigin.

Deshalb gibt es im Harz besonders dolle Feste. Das Gebirge erstreckt sich über die Bundesländer Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt.

Übrigens: Der Name der Nacht kommt von der Heiligen Walburga. Walburga lebte vor mehr als 1000 Jahren und war gar keine Hexe. Im Gegenteil: Sie leitete sogar ein Kloster. Nach ihrem Tod wurde sie um einen 1. Mai heiliggesprochen. Auch deshalb trägt die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai wohl ihren Namen.

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