Walpurgisnacht

Schon die Kelten feierten die Nacht auf den 1. Mai. Das war in den Jahrhunderten vor unserer Zeitrechnung. "Für die Kelten war der 1. Mai der Beginn der Sommerzeit", sagt Fachfrau Cathérine Biasini vom Jungen Museum in Speyer. Und zu den Feiern gehörten wohl auch große Feuer.

Ihren Namen bekam die Walpurgisnacht dann später von der englischen Nonne Walpurga. Die Kirche sprach sie vor mehr als 1000 Jahren an einem 1. Mai heilig. So vermischten sich die alten Bräuche mit christlichen Festen und Feiertagen.

Einige alte Traditionen sieht man heute noch: In manchen Gegenden sammeln Menschen zum Beispiel Zweige und bauen daraus in der Walpurgisnacht Scheiterhaufen.

In Sachsen-Anhalt rund um den Brocken verkleiden sich Menschen für diese Nacht als Hexen oder Zauberer. Früher glaubten nämlich Leute, dass sich auf dem Brocken die Hexen in der Walpurgisnacht zum Feiern versammeln würden. Der Berg heißt auch Blocksberg.

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