Wale kriegen öfter einen Sonnenbrand

Wale leben zwar unter Wasser. Aber um Luft zu holen, müssen sie immer wieder an die Oberfläche schwimmen.

Auch Wale können einen Sonnenbrand bekommen. Die großen Tiere leben zwar unter Wasser. Aber um Luft zu holen, müssen sie immer wieder an die Oberfläche schwimmen. Und dort können sie dann auch Sonnenstrahlen abbekommen.

Und einige Strahlen sind recht gefährlich. Sie heißen ultraviolette Strahlen oder auch UV-Strahlen und können die Haut kaputtmachen. Ihr kennt das, wenn ihr einen Sonnenbrand bekommt. Auf eurer Haut entstehen dann Blasen und Pusteln. Walen kann das auch passieren.

Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, dass Wale in den letzten Jahren öfter eine kaputte Haut kriegen als früher. Das liege daran, dass heute mehr gefährliche UV-Strahlen auf die Erde treffen, sagen die Wissenschaftler. Die Ozonschicht um die Erde schützt unseren Planeten zwar vor einer großen Portion dieser Strahlen. Doch weil Menschen die Umwelt verschmutzen, hat die Schicht Löcher bekommen. Dadurch kommt nun am Boden mehr UV-Licht an als früher.

Die Forscher haben drei Jahre lang Blauwale, Finnwale und Pottwale vor der Küste von Mexiko im Pazifik beobachtet. Dabei haben sie auch entdeckt, dass Wale mit hellerer Haut häufiger einen Sonnenbrand bekommen, als Wale mit dunkler Haut. Blauwale zum Beispiel haben eine eher helle Haut. Die Haut von Finnwalen ist dagegen dunkel.

Bei Pottwalen ist es noch etwas anders. Diese Tiere haben zwar eine recht dunkle Farbe. Trotzdem fanden die Forscher bei ihnen starke Hautschäden. Das liege daran, dass die Tiere zum Atmen länger an der Oberfläche bleiben als andere Walarten, meinen die Wissenschaftler.

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