Im Wald und am Essen: Pilze sind überall

Pilz? Klar, steht im Wald. Aber es gibt auch andere Pilze.

Viele von ihnen mögen es feucht und modrig. Manche haben es gern dunkel, andere schön warm. Der eine trägt einen Hut so groß wie ein Teller, der andere hingegen ist so winzig, dass du ihn nur unter dem Mikroskop erkennen kannst. Worum geht's? Um Pilze.

Auf der Wiese, auf kleinen Erdhaufen oder im Wald zwischen feuchten Blättern. Im Herbst kannst du sie überall aus der Erde sprießen sehen: Pilze. Viele haben schon mal einen Fliegenpilz gesehen, mit rotem Hut und weißen Punkten. Der ist zwar hübsch. Essen sollte man einen Fliegenpilz aber nicht, denn der ist sehr giftig.

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Aber nicht nur auf dem Waldboden gibt es Pilze, sondern eigentlich überall. Zum Beispiel an Baumstämmen, wo der Feuerschwamm das ganze Jahr über wächst. Der sieht fast so aus, als wäre er Teil des Baumes. Er ist aber sogar härter und fester als das Holz. Feuerschwämme bilden manchmal ziemlich große Fruchtkörper, die aussehen wie Wulste. Oft wachsen davon mehrere neben- oder untereinander.

Manche Pilze mögen aber das Stadtleben, so wie die Schimmelpilze. Zum Beispiel wenn die Wände in Häusern länger feucht sind. Dann entstehen hässliche, dunkle Flecken auf der Tapete - Schimmelalarm! Diese Pilze können Menschen krank machen. Deswegen sollte man sie am besten so schnell wie möglich entfernen.

Schimmel entsteht auch, wenn Nahrungsmittel anfangen zu gammeln. Dann bekommen das Obst oder das vergessene Pausenbrot eine weißlich bis grüne Schicht. Da solltest du nicht mehr reinbeißen, denn dieser Schimmel kann krank machen. Auch hier handelt es sich um Pilze. Ein einzelner ist aber so winzig, dass man ihn nur unter dem Mikroskop sehen kann.

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