Waffengesetz - was steht da drin?

In Gesetzen wird alles ganz genau geregelt.

Wer darf eine Waffe besitzen? Welche Waffen sind komplett verboten? Was zählt eigentlich als Waffe? Solche Dinge stehen im deutschen Waffengesetz.

Es hat fast 60 Paragrafen. So nennt man Kapitel in einem Gesetzestext. Das Waffengesetz ist irre kompliziert, denn es gibt enorm viele verschiedene Regelungen und Ausnahmen.

Generell gilt: Waffen darf man nicht einfach so in seinem Rucksack herumtragen oder in seine Schreibtischschublade legen! Wer eine Waffe haben will, der braucht eine Erlaubnis. Um die zu bekommen, muss der Mensch 18 Jahre alt sein. Er muss nachweisen, dass er dafür geeignet und zuverlässig ist - dass er also nicht geistig krank oder kriminell ist. Und er muss erklären, warum er die Waffe braucht, zum Beispiel weil er Jäger ist oder Sportschütze. Die Erlaubnis kann ihm auch wieder weggenommen werden, wenn er zum Beispiel beim Klauen erwischt wird. All das gilt allerdings nicht für Polizisten oder Soldaten, die für ihren Beruf bewaffnet sind.

In dem Gesetz ist auch geregelt, wie zum Beispiel das Jagdgewehr oder die Sportpistole aufbewahrt werden muss. Waffen müssen generell weggeschlossen werden in sicheren Schränken, etwa in Tresoren aus Stahl. Welche Tresore das sein müssen, ist genau festgelegt. Die Munition darf nicht mit im Tresor liegen, sondern muss woanders sicher verwahrt werden. Und den Schlüssel zu den Schränken darf der Waffenbesitzer nicht einmal seiner Frau geben. Auf den darf nur er allein aufpassen.

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