Ein Vulkan kommt nicht zur Ruhe

Auf Java ist alles ist mit Asche vom Vulkan Merapi bedeckt: Häuser, Straßen und die Gesichter der Menschen.

Graue Asche bedeckt Zentimeter hoch Häuser, Straßen und die Gesichter der Menschen. Der Vulkan Merapi in Indonesien in Asien kommt einfach nicht zur Ruhe.

Vor knapp zwei Wochen war er erwacht. In der Nacht zum Freitag brach der Merapi besonders heftig aus.

Glühende Asche strömte den knapp 3000 Meter hohen Berg hinunter. Mehr als 50 Menschen starben. "Mein Haus ist abgebrannt, das ganze Dorf liegt unter einer dicken Ascheschicht", erzählte jemand, der dort lebt.

Und warum verlassen die Menschen nicht die gefährliche Gegend, wenn der Merapi dort schon seit längerem immer wieder ausbricht? Manche Anwohner bleiben, weil sie ihr Vieh nicht verlieren wollen. Denn davon leben sie. Nun will der Staat den Menschen Geld für ihre Tiere geben, damit sie nicht länger an den Hängen des Vulkans ausharren.

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