Vorsicht vor Hass im Internet

Aufgepasst im Internet: Neonazis nutzen es immer mehr, um ihre Ideen zu verbreiten und Menschen zu ködern.

Einige Leute haben einen dummen und schlimmen Hass: Sie finden zum Beispiel Menschen mit dunkler Hautfarbe doof. Und sie sind dagegen, dass Menschen aus anderen Ländern bei uns leben.

Das Schlimme ist, dass solche Leute manchmal Ausländer brutal angreifen. Und dass sie vor allem junge Leute mit ihrem Hass anstecken wollen. Die Rede ist dann oft von Neonazis. Die nutzen immer mehr das Internet, um ihre Ideen zu verbreiten. Davor haben Fachleute am Dienstag gewarnt.

Neonazis und andere radikale Leute betreiben inzwischen viele Seiten, sagten die Experten. Sie chatten zum Beispiel mit Gleichgesinnten. Sie stellen auch ausländerfeindliche Lieder und Videos ins Netz. Und sie nutzen für ihre Hass-Werbung sogar Dienste wie Facebook oder YouTube. Die Fachleute warnen: Die Neonazis wollen so vor allem Kinder und Jugendliche für ihre Ideen ködern, denn die surfen ja oft im Netz.

Die Experten fordern: Die Betreiber von Internet-Angeboten müssen noch mehr darauf achten, dass radikale Texte, Lieder oder Filme schnell wieder aus dem Netz verschwinden. Auch Behörden müssten mehr kontrollieren und eingreifen. Und wer im Internet surft, sollte auch mit aufpassen.

Man kann zum Beispiel Lehrern oder Eltern von Neonazi-Kram im Internet erzählen oder das Ganze bei einer Beschwerdestelle melden. Dabei helfen zum Beispiel Leute von www.jugendschutz.net. Sie sagen: Wir schaffen oft, dass solche Sachen aus dem Netz gelöscht werden.

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