Atomkraftwerke: Vorsicht, gefährliche Strahlung!

In einem Atomkraftwerk herrschen strenge Vorschriften: Hier kommt nicht jeder rein. Auch für die Mitarbeiter gibt es Kontrollen.

Gefährliche Strahlung - darum geht es auch in einem Atomkraftwerk, kurz AKW. Darum achten die Betreiber von solchen Werken in Deutschland genau darauf, wer hinein- und hinausgeht.

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Ein Museum kann man einfach besuchen und sich dann die Dinge darin angucken. - Ein AKW ist jedoch kein Museum. Dort läuft das ganz anders ab: Wenn man zum Beispiel als Journalist einen Bericht über Atomkraft schreibt und dafür ein Kraftwerk von innen anschauen will, muss man sich vorher anmelden und seinen Personalausweis prüfen lassen.

Denn die Leute dort wollen genau wissen, wer man ist. Mitarbeiter haben einen Werksausweis. Aber auch sie dürfen nur in die Abteilungen des Atomkraftwerks, in denen sie arbeiten.

Besonders streng sind die Vorschriften für den Bereich, in dem das Uran ist. Das liegt nicht an dem Stoff selbst, sondern daran, dass er im Atomkraftwerk bearbeitet wird. Dabei wird radioaktive Strahlung frei, und das ist das Gefährliche. Der Ort, an dem sich das Uran befindet, ist gut abgeschirmt zum Beispiel mit Stahl und Beton.

Die Menschen, die in der Nähe arbeiten, müssen ihre eigenen Klamotten vorher ausziehen und bekommen Sachen vom Atomkraftwerk. Die sollen dann beim Hinausgehen im AKW bleiben. Denn auch in der Kleidung können kleinste radioaktive Teilchen hängenbleiben. So kommt es, dass in der Abteilung alle Menschen in den gleichen Overalls herumlaufen. Sie tragen auch alle extra Socken, Schuhe, Handschuhe und eine blaue Mütze. Zumindest im Kernkraftwerk Emsland in Lingen ist die Arbeitskleidung gelb und blau.

Außerdem wird Radioaktivität in der Nähe des Urans ständig gemessen. Man kann sie nämlich nicht sehen oder riechen. Trotzdem kann es sein, dass sie da ist. Wie am Flughafen, muss man durch Kontroll-Maschinen gehen. Die Tür nach draußen öffnet sich nur, wenn man keine Radioaktivität abbekommen hat.

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