Vielen Fischen im Mittelmeer geht es nicht gut

In unseren Meeren gibt es immer weniger Thunfischschwärme.

Er schwimmt rasend schnell und kann mehrere hundert Meter tief tauchen: der Große Thunfisch. Umweltschützer machen sich um diesen Thunfisch große Sorgen - und um andere Fische im Mittelmeer auch.

Sie befürchten, dass mehr als 40 Arten dort in den nächsten Jahren ganz verschwinden könnten. Vor allem Haie und Rochen seien bedroht, erklären Fachleute in einem neuen Bericht.

Das größte Problem sei die Überfischung, sagen die Experten. Die Menschen holen zu viele Fische aus dem Meer. Dann bleiben nicht genug von ihnen zurück und sie können sich nicht schnell genug vermehren.

Auch unter den Schleppnetzen würden viele Arten leiden. Das sind riesige Netze, die hinter Schiffen hergezogen werden. In ihnen verheddern sich nicht nur die Speisefische, die eigentlich gefangen werden sollten - sondern auch viele andere Arten. Außerdem schleifen die Schleppnetze am Meeresboden entlang und können ihn so zerstören.

Die Umweltschützer verlangen, dass in Zukunft weniger Fische gefangen werden. Außerdem wollen sie neue Schutzgebiete, in denen die Meerestiere in Ruhe gelassen werden.

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