Viele Bergarbeiter in China gerettet 

Rettungsarbeiten nach der Gasexplosion.

„Es ist ein Wunder“, sagte einer der Retter. Er und andere Helfer holten am Montag in China mehr als 100 Bergleute aus einer Grube. Die Bergleute haben ein schweres Unglück in dem Land in Asien überlebt.

Vor etwa einer Woche brach Wasser in die Kohlegrube ein. Und viele Arbeiter wurden dadurch unter der Erde eingeschlossen. Nun konnten einige von ihnen befreit werden. „Es ist fantastisch, wieder an der Oberfläche zu sein“, sagte ein 27 Jahre alter Bergmann.

Auf Tragen wurden die geretteten Bergleute nach und nach aus dem Grubeneingang gebracht. Mitglieder der Helfer-Mannschaften begrüßten sie mit lautem Beifall. Die Bergleute hatten sich Kleider um die Augen gebunden. So wollten sie ihre Augen vor dem Tageslicht schützen. Denn sie saßen schließlich tagelang nur im Dunkeln. Nach der Rettung wurden die Arbeiter in Krankenhäuser gebracht.

Die Bergleute überlebten, weil sie auf Plattformen in Schächten arbeiteten, die nicht überflutet worden waren. Das berichteten die Retter. Die Verunglückten hatten mit Klopfzeichen um Hilfe gerufen und am Samstag waren Rettungsteams mit Tauchern in die Grube vorgedrungen. Schon seit Tagen hatten Hunderte Menschen versucht, das Wasser aus der Grube abzupumpen, waren aber nur langsam vorangekommen. Am Montag suchten die Menschen noch nach weiteren Bergleuten.

Die Arbeit in Bergwerken gilt als anstrengend und gefährlich. Besonders in China kommt es immer wieder zu schrecklichen Unfällen. Fachleute sagen: In China wird nicht genug auf die Sicherheit der Bergleute geachtet. So seien zum Beispiel die Technik veraltet und die Arbeiter schlecht ausgebildet.

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