Viel lernen! Dorfhelfer machen lange Ausbildung

Wenn die Dorfhelferin auch noch gut kochen kann, ist alles super!

Immer neue Familien und unterschiedliche Menschen: Die Arbeit von Dorfhelferinnen ist abwechslungsreich, aber manchmal auch nicht einfach.

Auch deshalb müssen sie eine ziemlich lange Ausbildung machen. Um das zu machen reicht ein Hauptschulabschluss.

Normalerweise läuft das so, erklärt eine Expertin: Nach dem Schulabschluss folgt eine Ausbildung zur Hauswirtschafterin. Dabei lernt man unter anderem, wie man Menschen zu Hause versorgt. Die Ausbildung läuft drei Jahre. Dabei arbeitet man zum Beispiel auch schon in Familien mit vielen Leuten.

Danach kommt ein weiteres Praxis-Jahr als Hauswirtschafterin. Oder man geht noch einmal ein Jahr zur Fachschule Hauswirtschaft und macht eine Prüfung als Wirtschafterin.

Wer das geschafft hat, muss weitermachen. 14 Monate lang lernen die Auszubildenden viel darüber: Wie man mit Babys umgeht, wie man alte Menschen betreut, wie man Kindern etwas beibringt und wie man versteht, was Kinder möchten. Das erfahren die Auszubildenden zum Beispiel, indem sie einige Zeit in einem Kindergarten oder Krankenhaus helfen.

Am Ende gibt es dann noch eine Abschlussprüfung, wer sie besteht, ist Dorfhelferin. In einigen Bundesländern heißen diese Dorfhelfer allerdings anders, zum Beispiel Familienhelferin. Genau heißt der Beruf übrigens: Geprüfte Fachkraft für Haushaltsführung und Familienbetreuung in Haushalten landwirtschaftlicher Betriebe. Ein langer Name für eine lange Ausbildung...

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