Viel Geld für verschuldete Euro-Länder

Der Euro ist die Währung von 16 Ländern in der EU.

Es brennt lichterloh. Ängstlich steht eine Frau am Fenster und ruft um Hilfe. Hinter ihr sind Flammen zu sehen. Dann kommt die Feuerwehr angebraust.

Sie spannt ein riesiges Auffangnetz auf und die Frau springt hinein. Sie ist gerettet! So ähnlich wie ein Auffangnetz der Feuerwehr soll nun auch das Auffangnetz der Europäischen Union - kurz EU - funktionieren.

Die EU ist eine Gemeinschaft aus europäischen Ländern. Dazu gehört auch Deutschland. Die EU muss natürlich keine Frau retten, sondern Länder mit super hohen Schulden. Und ihr Auffangnetz ist kein richtiges Netz, sondern besteht aus jeder Menge Geld. Genauer gesagt: aus fast unvorstellbaren Hunderten Milliarden Euro. Die viele Kohle soll im Notfall verschuldeten Ländern helfen, in denen mit dem Euro bezahlt wird.

Aber warum ist das Auffangnetz überhaupt nötig? Ins Rollen gebracht hat das alles Griechenland. Dem Land geht es finanziell gar nicht gut. Eine Pleite konnte gerade noch so verhindert werden.

Aber die schlechten Nachrichten aus Griechenland könnten auch in andern Ländern die Wirtschaft mit runter ziehen - und damit dem Euro schaden. Der Euro ist die Währung von 16 Ländern in der EU. Probleme mit hohen Schulden gibt es zum Beispiel auch in Spanien und Portugal.

Das Auffangnetz soll verhindern, dass der Euro zu sehr an Wert verliert. "Das zeigt, dass wir den Euro verteidigen werden, koste es, was es wolle", sagte ein Fachmann in Brüssel in Belgien.

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