Verschiedene Gewohnheiten, verschiedene Begrüßungen

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Prinz William begrüßt einen neuseeländischen Mann mit einem Nasenkuss. Der heißt in Neuseeland übrigens Hongi.

Eigentlich wäre es doch viel einfacher, wenn man sich überall genau gleich begrüßen würde. Ein fester Händedruck und fertig. Stattdessen gibt es auf der ganzen Welt viele unterschiedliche Begrüßungen - das macht es natürlich auch spannender.

Dass es so viele Begrüßungen gibt, liegt an den verschiedenen Gewohnheiten. Meist sind die Regeln ein bisschen anders. Welche das sind, lernen die Kinder oft von klein auf.

Wichtig ist zum Beispiel, ob die Kultur Nähe zulässt. Das heißt: Mögen die Menschen Umarmungen und Küsse - oder halten sie lieber ein bisschen Abstand? "Das hängt natürlich auch vom Einzelnen ab", sagt eine Expertin. Vielleicht nimmst du deine Oma gerne lange in den Arm und dein Bruder drückt sie nur ganz kurz.

Natürlich hängen die Begrüßungen auch von der Situation ab. "Im Geschäftsleben setzt sich der Handschlag immer mehr durch", sagt die Fachfrau. Die Begrüßungen unterscheiden sich in der Regel je nachdem, wie gut man den anderen kennt. "Es macht einen Unterschied, ob ich jemanden beim Bewerbungsgespräch begrüße oder meine beste Freundin", erklärt sie. So würde man dem zukünftigen Chef bei einem Bewerbungsgespräch eher fest die Hand drücken. Und der besten Freundin vielleicht ein Küsschen auf die Wange geben.

Auch das Alter und der Rang einer Person spielen eine Rolle. Einen älteren Menschen oder einen Lehrer begrüßt man respektvoller als die Kumpels. Den Freunden kann man auch schon mal auf die Schulter klopfen oder sie abklatschen.

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