Verrückte Osterbräuche in anderen Ländern

Manche Ostereier sind richtige kleine Kunstwerke.

Niemand hat das flinke Tierchen gesehen. Aber trotzdem ist eines vielen Kindern in Deutschland am Ostersonntag klar: Der Osterhase hat heimlich bunte Eier und Süßigkeiten versteckt. Los geht's mit dem Suchen!

Welche Osterbräuche es in anderen Ländern gibt, erfährst du hier:

SCHWEDEN: In dem Land in Nordeuropa bringen Osterküken und nicht der Osterhase die meist gelb gefärbten Ostereier. Kinder verkleiden und schminken sich als "Osterhexen". Dann ziehen sie von einem Haus zum andern und bitten um Süßigkeiten.

FINNLAND: Im Nachbarland von Schweden müssen sich manche Leute an Ostern die Ohren zuhalten. Denn dann rennen Kinder mit allem, was Krach macht durch die Straßen, um den Winter und böse Geister zu verscheuchen.

BULGARIEN: In dem osteuropäischen Land verstecken die Leute keine Ostereier. Man nimmt in den Ostergottesdienst stattdessen ein gekochtes Ei mit. Nach der Messe stoßen immer zwei Leute ihre Eier mit der Spitze gegeneinander. Auf den, dessen Ei am längsten heil bleibt, wartet ein besonders glückliches Jahr.

TSCHECHIEN: In einigen Orten schlagen Jungs die Mädchen aus der Nachbarschaft mit Zweigen. Natürlich ganz leicht, es soll ja nicht weh tun! Man glaubt, dass die Schläge Gesundheit und Glück bringen. Die Mädchen bedanken sich mit bunten Ostereiern.

RUSSLAND: Im größten Land der Welt ziehen viele Familien zu einem fröhlichen Picknick auf den Friedhof. Bei den Gräbern ihrer Lieben essen sie Kulitsch - ein Osterbrot mit Rosinen - und dazu Ostereier.

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