Der Verfassungsschutz: Eine Armee von Detektiven

In Köln treffen sich alle Detektive des Verfassungsschutzes und werten Informationen aus.

Der Verfassungsschutz versucht herauszufinden ob jemand Anschläge in Deutschland plant. Oder ob Agenten aus dem Ausland zum Beispiel bei Forschern Geheimnisse ausspionieren?

Solche heiklen Dinge überwacht das "Bundesamt für Verfassungsschutz" in Köln im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Es feiert in diesem Jahr seinen 60. Geburtstag. Für Montag war dazu eine Feier geplant.

Das Sammeln und Auswerten von Informationen macht das Bundesamt aber nicht allein, sondern gemeinsam mit den entsprechenden Verfassungsschutz-Behörden in allen 16 Bundesländern.

Rund 2600 Mitarbeiter hat das Bundesamt für Verfassungsschutz. Die arbeiten meist ganz offen - etwa indem sie Leute befragen und Artikel in Zeitungen oder im Internet lesen. Manchmal beobachten sie aber auch heimlich Verdächtige. So gewinnen die Mitarbeiter vom Verfassungsschutz jede Menge Infos über verdächtige Gruppen. Was sie herausfinden, fassen sie regelmäßig in Berichten zusammen.

Alles, was das Bundesamt darf, ist in einem bestimmten Gesetz genau aufgeschrieben. Trotzdem gibt es immer mal wieder Ärger rund um den Verfassungsschutz, weil Leute sich zu Unrecht beobachtet fühlen. Damit er nichts tut, was er nicht darf, wird der Verfassungsschutz kontrolliert: Es haben etwa der Bundestag, der deutsche Innenminister und Datenschützer ein Auge auf ihn.

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