US-Raumfähren werden bald eingemottet

Bald ist die Zeit für die Raumfähren vorbei.

Die Raumfähren waren jahrelang extrem wichtig für Astronauten und Forscher. Schließlich brachten die Space Shuttles wie "Atlantis" und "Discovery" regelmäßig Astronauten ins All.

Außerdem transportierten sie wichtige Dinge wie Ersatzteile, unter anderem zur Internationalen Raumstation ISS. Doch damit ist bald Schluss. Denn die Raumfähren aus den USA werden in den nächsten Monaten eingemottet und fliegen dann nicht mehr ins All. Ein Grund dafür ist, dass die Flüge wahnsinnig teuer sind für die USA. Und die Fähren sind schon ziemlich alt. Es sind nur noch einige Einsätze geplant.

An diesem Sonntag beispielsweise soll die Raumfähre "Endeavour" zur ISS aufbrechen und dort mehrere Tage bleiben. Sie transportiert unter anderem ein riesiges Teil zur ISS: Eine Art Kapsel, in der sich die Astronauten bewegen können. Außerdem sind dort spezielle Anlagen drin, die die Mannschaft mit Wasser und Sauerstoff versorgen.

Ob es mit dem Start am Sonntag wirklich klappt, ist noch unklar. Denn es kam schon häufig vor, dass ein Start im letzten Moment verschoben werden musste. Zum Beispiel, weil das Wetter schlecht war oder weil es mit der Technik Probleme gab. Geplant ist, dass es nach dem Flug der "Endeavour" noch vier Flüge der Raumfähren gibt. Der letzte ist wohl im September.

Danach kommen die Astronauten nur noch mit den sogenannten Sojus-Kapseln aus Russland zur ISS. Die können allerdings nicht so viele schwere und große Ersatzteile transportieren. Deswegen wird versucht, dass die US-Raumfähren auf ihren letzten Flügen noch möglichst viel zur ISS bringen.

Kommentare