US-Raumfähre startet zum letzten Mal ins All

Die US-Raumfähre "Endeavour" ist schon fast sowas wie ein Oldtimer.

Den Start einer Raumfähre nicht nur im Fernsehen angucken, sondern ziemlich nah mit dabei sein - das erleben nicht viele Menschen.

Die neunjährige Sasha und ihre zwölf Jahre alte Schwester Malia aber wahrscheinlich schon. Die beiden Mädchen sind die Töchter von Barack Obama, dem Präsidenten der USA. Die Familie will am Freitag zum Weltraumbahnhof Cape Canaveral kommen und den Start einer Raumfähre genau beobachten.

Dabei geht es nicht um irgendein Space Shuttle. Sondern um die "Endeavour". Es wird ihr letzter Start sein. Space Shuttles fliegen schon seit vielen Jahren ins All. Sie brachten regelmäßig Astronauten und Dinge wie Ersatzteile zur Internationalen Raumstation ISS. Mittlerweile sind sie aber ziemlich alt. Auch die "Endeavour". Deswegen soll sie nur noch einmal abheben - und dann ist Schluss.

Eine andere Raumfähre gibt es noch. Die "Atlantis". Sie soll in etwa zwei Monaten losrauschen. Danach soll auch sie eingemottet werden. Später übernehmen kleinere Raumschiffe aus Russland die Flüge ins All.

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