Unsere chemischen Elemente: Arsen

Arsen ist in einigen Verbindungen sehr giftig.

Detektive müssen es kennen - Arsen. Denn chemische Verbindungen mit Arsen können megagiftig sein. Und vor allem früher benutzten es Verbrecher, um still und heimlich anderen zu schaden. Still und heimlich? Lange Zeit war es nicht möglich nachzuweisen, dass jemand mit Arsen vergiftet wurde. Doch inzwischen gibt es eine Methode dafür. Und seither taucht Arsen fast nur noch in Krimis auf.

Dabei ist das reine Halbmetall Arsen gar nicht giftig. Erst wenn es mit anderen Stoffen reagiert, kann es giftig werden. Das wussten zum Beispiel schon die Römer vor etwa 2000 Jahren. Deshalb passierten wohl schon damals Morde mit dem Gift.

Arsen kommt fast überall in der Natur vor. Weil es dem Menschen schaden kann, haben viele Länder strenge Regeln für den Gehalt an Arsen etwa im Trinkwasser aufgestellt. Es darf dort nur in winzigen und damit unschädlichen Mengen herumschwimmen.

Doch Arsen hat nicht nur dunkle Seiten. Es ist zum Beispiel wichtig bei der Herstellung von Mikrochips für Computer oder bei der Produktion von Glas. Arsen wird in der Chemie mit As abgekürzt.

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