Für die Umwelt: Plastiktüten verboten!

Müll liegt an einem Strand: Meere und Ozeane sind schlimm mit Plastik verschmutzt.

„Ach, und dann brauch ich noch ein paar Plastiktüten“ - das fällt vielen Leuten an der Kasse im Supermarkt ein. Sie denken oft erst dort daran, dass sie ihre Sachen irgendwie nach Hause schleppen müssen.

Deshalb nehmen sie jedes Mal beim Einkaufen wieder neue Plastiktüten mit.

Und die landen am Ende meist auf dem Müll. Umweltschützer ärgern sich schon lange darüber. In der Stadt Los Angeles im Westen der USA haben sie sich jetzt durchgesetzt.

Ab dem nächsten Sommer sollen Plastikbeutel aus den Supermärkten rund um Los Angeles verschwinden. Wer einkauft, muss seine eigene Tasche mitbringen oder für ein paar Cent eine Papiertüte kaufen. Das haben Politiker in Los Angeles jetzt entschieden. So wollen sie dazu beitragen, dass nicht immer mehr Plastik-Müll entsteht und die Natur darunter leidet.

Umweltschützer meckern aus verschiedenen Gründen über die Tüten: Zum Beispiel schmeißen Menschen die Plastik-Dinger einfach in den Wald oder ins Meer. Es dauert irrsinnig lange, bis sich so eine Tüte zersetzt. Tiere fressen die Tüten oder sie verfangen sich und sterben.

Rund sechs Milliarden Plastiktüten werden in und um Los Angeles verbraucht. Das sind fast so viele Tüten wie es Menschen auf der Erde gibt. In den USA haben schon einige andere Städte ein Plastiktüten-Verbot. Aber sonst ist es dort üblich, dass die Beutel kostenlos an Kunden verteilt werden. In deutschen Supermärkten müssen die Leute oft immerhin ein paar Cent dafür bezahlen. Der ein oder andere nimmt sich da vielleicht doch lieber eine Tasche von zu Hause mit - spart Geld und tut etwas für die Umwelt.

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