Tornado rast über Ostdeutschland

Der Sturm hat viele Dächer abgedeckt und Häuser zerstört.

Jede Menge Regen, Blitz und Donner: Über den Osten Deutschlands ist am Montag ein schweres Unwetter gezogen.

In einer Stadt im Bundesland Sachsen hat es besonders stark gewindet und geregnet. Dort entstand sogar ein Tornado. Das ist ein Sturm, der mit riesiger Geschwindigkeit über die Erde saust und dabei ziemlich viel kaputtmachen kann. Zum Beispiel in den USA gibt es solche Stürme häufiger, bei uns kommen sie eher selten vor.

In Großenhain, so heißt die Stadt in Sachsen, hat der Tornado am Montag eine Menge Häuser beschädigt. Der Tornado war mit bis zu 90 Kilometern in der Stunde unterwegs. So schnell sind die meisten Autos auf der Autobahn.

Der Sturm knickte viele Bäume um und deckte Dächer ab. Strommasten funktionierten nicht mehr und Straßen waren versperrt. Viele Keller liefen mit Wasser voll. Einige Menschen verletzten sich bei dem Sturm. Ein Mädchen ist gestorben.

Am Dienstag fingen die Menschen an, kaputte Häuser zu reparieren und Bahngleise und Straßen wieder freizuräumen.

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