Torgefährlich und musikalisch - Caroline aus Brasilien erzählt

Der Copacabana-Strand in Brasilien ist weltbekannt!

Caroline lebt in Brasilien in Südamerika. Sie ist 16 Jahre alt - und klar, in dem fußballbegeisterten Land ist ihr Hobby: Fußball. Donnerstags trainiert sie in der Schule in São Paulo im Mädchenteam. Sie ist schnell, torgefährlich und sie lacht gerne.

Wenn's gut läuft, dann schießt Caroline in einem Spiel schon mal zwei bis drei Tore. "Das klappt natürlich nicht immer und hängt auch vom Spiel ab", sagt die Stürmerin. Sport hat ihr schon immer Spaß gemacht. "Das habe ich wohl von meinem Vater, der auch gerne Fußball und Tennis spielt."

Carolines Schwester ist elf Jahre alt. "Sie hat - noch - nicht so viel Interesse am Sport", sagt die große über die kleine Schwester. "Wir sind doch etwas verschieden." Das ältere Mädchen kennt sich dagegen aus im Fußball. Ihre Lieblingsmannschaft heißt Corinthians São Paulo. Der Club spielt in der ersten brasilianischen Liga und bis vor kurzem kickte dort der Star Ronaldo.

Von dem ist Caroline begeistert - genau wie von Marta. Die gilt nicht nur als beste Fußballerin Brasiliens, sondern als eine der besten der Welt. Die 25 Jahre alte Marta wurde schon mehrere Male zur Weltfußballerin des Jahres gewählt. Im Sommer will die Profi-Spielerin nach Deutschland kommen und bei der Frauenfußball-WM für Brasilien stürmen. "Sie ist mein Idol", sagt das Mädchen.

Aber selbst eine große Fußball-Karriere anstreben? Daran denkt die junge Brasilianerin Caroline nicht wirklich. Nach der Schule will sie Physiotherapeutin werden oder vielleicht Umweltschutz studieren. So genau weiß Caroline das noch nicht, aber sie hat ja auch noch Zeit.

In ihrer Schule in São Paulo sind Biologie und Geografie ihre Lieblingsfächer. Und auch Musik mag Caroline. Sie hatte acht Jahre Klavierunterricht und spielt auch Gitarre.

Der Tag beginnt früh für Caroline, denn der Unterricht fängt um 7.15 Uhr an. Morgens fährt sie ihr Papa in die Schule. Um 13.00 Uhr ist dann meistens Schluss. Dann steigt die Schülerin in die U-Bahn und fährt fünf Stationen bis nach Hause. Mit der U-Bahn geht es am schnellsten in São Paulo. Denn dort sind sehr viele Autos unterwegs, und es gibt den ganzen Tag lange, sehr lange Staus.

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