Wie Tiere zur Welt kommen

Bärenkinder sind sehr anhänglich und kloppen sich gern mit ihren Geschwistern.

Es gibt viele verschiedene Arten, wie Tiere heranwachsen und zur Welt kommen. Sie krabbeln aus Eiern, Beuteln oder aus dem Bauch ihrer Mutter. Ein Blick in die Kinderstube von Bären, Zebras und Kängurus...

Ob im Wasser, hoch in den Bergen, im Eis oder in der Wüste: Überall auf der Erde leben Tiere. Und natürlich bekommen sie Babys. Das geschieht auf sehr unterschiedliche Art und Weise. Manche Tiere schlüpfen aus Eiern, wie etwa Vögel, Krokodile, Pinguine oder Schlangen. Andere wachsen im Bauch ihrer Mütter heran, wie die Kinder von Elefanten, Giraffen, Hunden und Katzen.

Auch wenn sie dann geboren sind, geht's unterschiedlich weiter. Manche Tierbabys sind noch lange abhängig von ihrer Mama oder ihrem Papa. Das heißt, sie können noch nicht gleich laufen und auf die Suche nach Nahrung gehen. Dazu gehören kleine Bärenkinder. Sie sind sogenannte Nesthocker. "Sie kommen mit geschlossenen Augen auf die Welt und schlafen, trinken und kuscheln den ganzen Tag", sagt Tierärztin Adriane Prahl. Sie verstecken sich einige Monate mit ihrer Mama in der Bärenhöhle, bevor sie die Welt erkunden.

Zebras hingegen laufen sofort auf ihren wackeligen Beinen los. "Das müssen sie können, weil sie in der Savanne auch gleich mit ihrer Herde mitlaufen müssen", sagt die Tierärztin. Etwa auf der Flucht vor Löwen, die in der Nähe leben. Nestflüchter werden jene Tiere genannt, die schnell selbstständig sind.

Interessant sind auch die Kängurus: Es sind Beuteltiere. Vielleicht hast du im Zoo mal gesehen, wie ein Baby aus einer Tasche am Bauch der Mutter herausguckt.

Bei vielen Tieren kümmern sich die Mütter um den Nachwuchs. Es gibt aber auch Ausnahmen wie das Seepferdchen. Da tragen die Papas die Eier mit sich herum, bis kleine Seepferdchen schlüpfen.

Tierpark Hagenbeck

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