Wie Tiere im Watt mit der Kälte klarkommen

Wenn ein Winter besonders hart ist, vermehren sich Muscheln anschließend oft.

Der lange und kalte Winter ist nicht nur für viele Menschen ungewohnt. Auch einige Tiere haben mit der Kälte Probleme. Zum Beispiel Tiere im Wattenmeer an der Nordseeküste.

Das Wattenmeer ist der Teil des Meeres, wo sich das Wasser mehrfach am Tag stark zurückzieht und später dann wieder zurückfließt. Man nennt das Ebbe und Flut.

Dort lebt zum Beispiel die Amerikanische Pantoffelschnecke. Viele der Tiere sterben aber durch den strengen Winter. Sie vertragen frostigen Temperaturen nur schlecht. Aussterben werden die kleinen Tierchen aber wohl nicht. Denn als es vor vielen Jahren schon einmal sehr kalt war, überlebten auch schon genug Tiere, die sich wieder ausbreiten konnten.

Für die Miesmuschel könnte die Kälte dagegen gut sein. Denn wenn ein Winter besonders hart ist, vermehren sich Muscheln anschließend oft. Das liege daran, dass es dann weniger Feinde gebe. Dazu zählen zum Beispiel auch Seesterne, von denen viele durch Kälte und Eis sterben.

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