Super: Schlauer werden durchs Schlafen

Erik könnte vermutlich ein kleines Nickerchen gebrauchen.

Du hast gerade zwei Stunden gelernt für die Klassenarbeit. Dann leg dich erstmal aufs Ohr! Denn schlafen kann schlauer machen. Dieser Tipp kommt von US-Forschern.

Sie sagen: Wer Neues in seinem Gehirn speichern möchte, sollte zwischendurch schlummern. Dann bleibt das Wissen besser im Gedächtnis haften.

Spätestens vier Stunden nach dem Pauken sollte man ein Nickerchen machen, empfehlen die Fachleute. Auch ein Mittagsschläfchen sei immer prima, erklärten sie. Im Hirn werde dann Platz frei für neue Informationen am Nachmittag und Abend.

Keine gute Idee sei es, vor einer Klassenarbeit oder Prüfung bis tief in die Nacht stundenlang zu büffeln. Das Wissen werde dann nicht mehr gespeichert, die Leistung werde schlechter.

So tickt das Gehirn

Fachleute vergleichen das Gehirn mit einem E-Mail-Briefkasten. Wenn man ständig weiter neues Wissen - also neue Mails - hineinstopft, läuft er irgendwann über. Das Wissen geht verloren. Erst im Schlaf wird der "Briefkasten" sortiert und geleert. Neu Gelerntes wird im Gedächtnis gespeichert, Unwichtiges vergisst man einfach. Beim Aufwachen ist dann wieder Platz im "Hirn- Briefkasten" - für schwierige Matheformeln oder Vokabeln zum Beispiel.

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