Studie: Leute hören etwas mehr Radio

Eine Moderatorin vom SWR bei ihrer Arbeit beim Radio.

"Guten Morgen, liebe Hörer, hier ist wieder der Gute-Laune-Stefan für euch." So ähnlich klingt es oft, wenn ihr das Radio einschaltet. Verschiedene Sender wollen die Leute mit witzigen Moderatoren, Musik, Nachrichten oder auch Hörspielen unterhalten und informieren.

Aber wie oft und wie lange hören die Leute überhaupt zu? Und welche Sender sind am beliebtesten? Fachleute erforschen das Radiohören in Deutschland regelmäßig. Dabei kam jetzt heraus: Die Leute hören im Schnitt drei Stunden und 18 Minuten Radio am Tag.

Und das heißt: Sie hören etwas mehr Radio als vorher, sagen Fachleute. Im Schnitt heißt: Einige Leute hören mehr, andere weniger und manche gar nicht Radio. Insgesamt nutzen etwa acht von zehn Leuten am Tag ihr Radio, sagen die Fachleute. Übrigens schalten auch junge Leute zwischen zehn und 29 Jahren etwas länger ein.

Außerdem kam bei der Studie heraus: Mehr Leute hören öffentlich-rechtliche Sender als private. Öffentlich-rechtliche Sender nehmen nicht nur Geld durch Werbung ein, sondern auch durch Gebühren von Hörern.

Die Studie ist für Radiomacher sehr wichtig. So erfahren sie, wie ihr Programm bei den Leuten ankommt und wie viele zuhören. Und das wiederum ist für das Geschäft mit den Werbespots wichtig. Wenn es viele Hörer sind, können die Radioleute mehr Geld verlangen, wenn sie für Firmen Werbespots senden.

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