Studie: Gesteinsbrocken löschte Dinos aus

Millionen Jahre sprangen Dinosaurier auf der Erde herum. Und dann, ziemlich plötzlich, war es vorbei mit den meisten von ihnen. Was war passiert? Das beschäftigt Forscher immer wieder.

Und es gibt eine Haupt-Annahme: Die Dinos starben, weil ein riesiger Brocken aus dem All auf der Erde einschlug. Eine Gruppe Forscher von der Universität in Nürnberg ist sich nun fast sicher, dass diese Vermutung stimmt.

Sie trugen viele neue Informationen zusammen und die Daten sagen: Vor etwa 65 Millionen Jahren krachte aus dem Weltall ein Koloss auf die Erde. Man nennt so einen Brocken aus dem All auch Meteorit. Dieser maß etwa 10 Kilometer von einem Ende zum anderen. Zu Fuß braucht man für zehn Kilometer etwa drei Stunden oder sogar mehr. Der Meteorit knallte im heutigen Mittelamerika auf. Noch heute ist der Krater im Süden Mexikos zu erkennen. Er reicht bis ins Meer.

Durch den Aufprall entstand wahnsinnige Hitze und Staub, Erdbeben und Riesenwellen rollten über die Erde. Für viele Pflanzen und Tiere waren aber vor allem die Folgen tödlich: So verdunkelten zum Beispiel Staubwolken den Himmel. Sonnenstrahlen drangen nicht mehr bis zur Erde durch. Es wurde schlagartig für einige Jahre deutlich kälter. "Dadurch brachen ganze Nahrungsketten zusammen", erklärt einer der Forscher aus Bayern. Bäume und andere Pflanzen verschwanden. Manchen Dinos und anderen Tieren fehlte damit die Nahrung. Sie starben - und damit hatten auch die Fleisch fressenden Dinos bald nichts mehr zu beißen.

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