Mit "Street View" ins Stadion und zur Kanzlerin

Der Blick ins Stadion: Mit Google Street View kann man direkt in das Innere von Fußballstadien hineinzoomen.

Du bist mitten auf dem Rasen des Fußballstadions vom FC Bayern München. Und bewegst dich von einer Seite des Feldes zur anderen. Dort wo sonst Bastian Schweinsteiger und die anderen kicken. Aber du stehst nicht mit deinen Füßen dort, sondern nur mit der Computer-Maus.

Du klickst dich auf dem Bildschirm hin und her. Im Internet. Möglich macht das "Street View", ein Angebot von Google.

"Street View" ist eine besondere Stadtansicht im Netz mit unzähligen zusammengebauten Fotos. Bald soll es sie für 20 deutsche Städte geben. Schon jetzt bietet Google die ersten Bilder an. In der Nacht zum Dienstag hat die Firma sie ins Internet gestellt.

Neben dem Stadion der Bayern kann man sich noch andere Stadien von innen ansehen - etwa die in Dortmund und Freiburg. Die Stadien sind leer, es sitzen keine Zuschauer auf den Plätzen und keine Spieler stehen auf dem Rasen.

Außerdem gibt es zum Beispiel Bilder vom Kanzleramt in Berlin, in dem Regierungschefin Angela Merkel arbeitet. Dort kommt man aber nicht hinein, man sieht es nur von außen. Es sind auch Bilder etwa aus Dresden, München, Hamburg und Stuttgart dabei.

Mit dem Angebot umzugehen, ist nicht so leicht. Das muss man etwas üben. Am beeindruckendsten sehen die Bilder aus, wenn sie den ganzen Bildschirm bedecken. Dafür klickt man oben rechts auf ein Zeichen mit vier Pfeilen.

Manche Leute sind von "Street View" total begeistert, andere finden es blöd. Sie wollen nicht, dass ihr Haus oder ihre Wohnung im Internet zu sehen ist. Das haben Tausende Leute Google auch mitgeteilt. Das Unternehmen muss diese Gebäude nun verwischen, damit sie nicht zu erkennen sind.

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