Die Störche kommen zurück

Storch "Kuno" in seinem Nest.

Wer zuerst kommt, bekommt den besten Platz. Das ist nicht nur im Schulbus so, sondern auch oft in der Natur.

Störche zum Beispiel können sich die schönste Ecke mit besonders vielen Fröschen aussuchen. Die ersten Männchen sind schon aus ihren Wintergebieten im Süden zurückgekehrt und haben ein Nest besetzt. Die Weibchen trudeln meist erst einige Wochen später ein.

Früh anzureisen, kann nicht nur nützlich, sondern auch gefährlich sein - schließlich ist das Futter noch knapp. Es schwirren kaum Insekten rum. Frösche planschen noch nicht in großer Zahl im Wasser und viele Fische ruhen noch - etwa unter dem Eis der Teiche.

In dem kleinen Dorf Belitz in Mecklenburg-Vorpommern bekommen die ersten Störche deshalb ein bisschen Fisch hingelegt. Auch anderswo in Deutschland sitzen die ersten schwarz-weißen Vögel schon wieder auf ihren Nestern.

Störche verbringen den Winter oft in Afrika oder Spanien. Im Frühjahr - vor allem im März und April - kommen sie zu uns zurück. Manche legen auf ihrer Reise bis zu 10 000 Kilometer zurück.

Kommentare